Behandlung der Impotenz durch Beckenbodentraining?

Bedeutung und Beispiele verschiedener Übungen

Heutzutage leiden um die 4 Milliarden deutsche Männer an Impotenz. Der Markt ist überflutet von Potenzmitteln wie Viagra, Cialis, Spedra, Levitra und deren Generika, die bei den Betroffenen hohen Absatz finden, da diese Medikamente eine zuverlässige Wirkung aufweisen, aber leider auch bestimmte Nebenwirkungen haben. Viele Männer wissen gar nicht, dass sie selbst ohne Einsatz von Medikamenten ihre Potenz verbessern können.

Man hat herausgefunden, dass gezieltes Beckenbodengymnastik für Männer mit Erektionsstörungen, vorzeitigem Samenerguss und Impotenz sehr geeignet ist, da sich das Blut im Penis durch die Kontraktion beim Beckenbodentraining besser staut und sie mehr Kontrolle über ihre Erektion bekommen können.

Wir berichten alles zum Thema Behandlung der Impotenz durch Beckenbodentraining und welche Übungen zur Stärkung der Beckenbodenmuskulatur helfen können.

 

Inhaltsverzeichnis

Was ist Impotenz?
Die Wichtigkeit eines starken Beckenbodens
Warum kann Beckenbodentraining bei Impotenz helfen?
Wann ist Beckenbodentraining besonders gut geeignet?

Bei folgenden Arten von Erektionsstörungen funktioniert das Training nicht
Übungen zum Beckenbodentraining
Atem-Übung auf dem Stuhl
Beckenmuskeln im Stehen anspannen
Becken heben und senken im Liegen
Schiefe Ebene sitzend auf dem Boden
 

 

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Was ist Impotenz?

Impotenz wird in der Medizin als erektile Dysfunktion bezeichnet und bedeutet, dass der Penis bei einer Erektion zu früh erschlafft oder gar nicht erst steif wird. Für Männer mit Erektionsstörungen und deren Partnern kann somit kein befriedigender Sex stattfinden und das, obwohl die sexuelle Lust oder Libido frustrierenderweise vorhanden ist. Mit steigendem Alter nehmen Potenzprobleme in der Regel zu, wenn das Hormon Testosteron abnimmt. Außerdem können organische oder psychische Krankheiten die Ursache für Durchblutungsstörungen oder verminderte Reizübertragung sein, was ebenfalls zur erektilen Dysfunktion führt. Krankheiten, wie Gefäßverkalkung, Bluthochdruck, Herzleiden oder Diabetes stecken oft hinter Erektionsstörungen, daher gilt es, bei Anzeichen von Impotenz den Arzt aufzusuchen und sich durchchecken zu lassen.


Die Wichtigkeit eines starken Beckenbodens

Der Beckenboden stellt die Unterseite des Beckens dar und besteht aus Bindegewebe sowie Muskeln. Der Beckenboden hält die Organe und kontrolliert den Schließmuskel der Blase sowie des Afters. Wenn die Muskulatur erschlafft, dann senkt sich der Beckenboden, was Inkontinenz verursacht. Dies ist besonders beim Husten, Lachen, Niesen und Anheben schwerer Gegenstände zu spüren, wenn Druck auf den Bauchraum ausgeübt wird. Die Beckenmuskulatur ist dann nicht mehr in der Lage den Druck zu halten, was zum unkontrollierten Harnaustritt führt.
 
Die Vorteile des Beckenbodentrainings auf einen Blick

  • Bessere sexuelle Leistung
  • Härtere Erektion
  • Leistungsfähiger beim Sport
  • Selbstbewussteres Auftreten
  • Die Organe werden besser vom Körper getragen, wenn die Beckenbodenstabilität gegeben ist
  • Vorbeugung vor Inkontinenz: Wenn der Schließmuskel erschlafft, dann kommt es im Alter zur Stressinkontinenz, was auch auf den Rückgang von Testosteron zurückzuführen ist


Warum kann Beckenbodentraining bei Impotenz helfen?

Es ist vielen Männern nicht bekannt, dass ihre Potenzmuskulatur im Beckenboden verankert ist und dass sie diese gezielt trainieren können, um eine härtere Erektion, längeres Durchhaltevermögen beim Sex und eine verzögerte Ejakulation zu bekommen.

Da die Grundursache für Erektionsstörungen in der Regel eine Durchblutungsstörung im Genitalbereich ist, kann die Ankurbelung der Durchblutung in vielen Fällen eine Verbesserung der Erektionsfähigkeit darstellen. Mit dem Beckenbodentraining wird die Durchblutung im Genitalbereich erhöht. Bei regelmäßigem Praktizieren haben diese Maßnahmen positiven Einfluss auf alle Funktionen des Genitalapparates.
Beim Training werden die zwei Potenzmuskeln trainiert. Durch den Musculus ischiocavernosus und den Musculus bulbospongiosus werden bestimmte Venen im unteren Bereich des Beckens abgedrückt und der Rückfluss des Blutes aus den Schwellkörpern des Penis verhindert. Die Kontraktion dieser Muskeln erzeugt Druck in den Schwellkörpern, was eine stabile Erektion hervorruft.

Eine gestärkte Beckenbodenmuskulatur bietet die besten Voraussetzungen für eine starke Erektion.

Im besten Fall können die Erektionsprobleme durch das regelmäßige Beckenbodentraining verschwinden. Das Training kann auch vorbeugend angewandt werden.


Die beiden Potenzmuskeln

Potenzmuskel Funktion und Anatomie
Musculus ischiocavernosus Durch Abdrücken bestimmter Venen wird durch diesen Muskel der Rückfluss aus den Schwellkörpern verhindert und eine stabile Erektion herbeiführt.
Er verstärkt die Erektion in der abschließenden Versteifungs-Phase, indem er den Kompressionsdruck verstärkt, der einen stark erhöhten Blutdruck in den beiden Schwellkörpern des Corpus cavernosum penis aufbaut. Der Ursprung des Musculus ischiocavernosus liegt an der Innenseite des Sitzbeinhöckers gleich hinter dem Muskelansatz des Penisschenkels.
Musculus bulbospongiosus Durch Abdrücken bestimmter Venen wird durch diesen Muskel der Rückfluss aus den Schwellkörpern verhindert und eine stabile Erektion herbeiführt.
Dieser Potenzmuskel ist für die Ausführung der rhythmischen Kontraktionsbewegungen beim Orgasmus verantwortlich und erzeugt eine pulsierende Druckwelle im Harnkörperschwellkörper. Dadurch kommt der Ausstoß des Spermas zustande. Dieser Muskel befindet sich vor dem After in der Mitte des Perineums und umschließt den Bulbus penis (eine kleine, zwiebelartige Verdickung des Harnröhrenschwellkörpers im Bereich der Peniswurzel) sowie Teile des Corpus spongiosum penis (Schwellkörper, der um die Harnröhre herum angeordnet ist).

 

Wann ist Beckenbodentraining besonders gut geeignet?

Bei Männern können die Beckenbodenmuskeln erschlaffen, wenn sie viel Zeit im Sitzen verbringen, an Übergewicht leiden und eine schlechte Körperhaltung pflegen. Ansonsten ist das Training bei folgenden Beschwerden und nach folgender Therapien geeignet:

  • Erektionsstörung durch Venenverschluss - Störung (venöses Leck): Wenn der Abfluss des Blutes aus den Schwellkörpern zu stark ist, dann hilft das Beckenbodentraining besonders gut. Ist der Blutfluss aus den Schwellkörpern zu stark, dann kann die Erektion nicht gehalten werden
  • Nach einer Operation an der Prostata
  • Nach einer Strahlentherapie im Bereich der Prostata
  • Bei vorzeitigem Samenerguss

 

Bei folgenden Arten von Erektionsstörungen funktioniert das Training nicht

  • Bei Nervenstörungen, die durch Diabetes oder durch eine Prostata-OP  verursacht wurden
  • Bei psychologischen Ursachen sollte je nach Schwere der ED psychologische Hilfe aufgesucht werden. Zum Beispiel im Falle von Kindesmissbrauch, Vergewaltigung, Psychosen, Persönlichkeitsstörungen etc, ist die psychologische Betreuung sehr wichtig und sollte unbedingt in Angriff genommen werden

 

Übungen zum Beckenbodentraining

Atem-Übung auf dem Stuhl

Setzen Sie sich aufrecht auf einen Stuhl und achten Sie darauf, dass die Schulterblätter locker nach unten hängen. Die Beine werden hüftbreit voneinander aufgestellt. Die Fersen befinden sich auf Höhe der Knie. Nun spannen Sie die Beckenmuskulatur an, indem Sie den After zusammenziehen und sich vorstellen, dass Sie den Penis nach oben ziehen. Die Beine sind dabei entspannt und der Druck ist auf die Sitzbeinhöcker verlagert.

Beim Einatmen entspannen Sie jeweils die Beckenmuskulatur und beim Ausatmen spannen Sie diese an. Nun bewegen Sie Ihr Becken langsam und nach vorne sowie nach hinten. Wiederholen Sie diese Übung fünfmal und achten Sie auf die Atmung. Dann beginnen Sie das Gewicht von einem Sitzbeinhöcker auf den Anderen zu verlagern. Dies tun Sie mit voller Anspannung und langsam. Auch hier werden fünf Wiederholungen gemacht.
 

Beckenmuskeln im Stehen anspannen

Die Ausgangsstellung ist aufrecht stehend mit schulterbreit aufgestellten Beinen und leicht gebeugten Knien. Das Gesäß wird leicht nach hinten gestreckt, sodass ein minimales Hohlkreuz entsteht. Die Hände vorne auf die Beckenknochen gelegt. Gesäßmuskulatur anspannen. Den After dabei fest zusammenziehen, damit maximale Spannung entsteht. Lassen Sie Ihr Becken nun langsam nach vorne kippen, zählen Sie bis drei und dann nehmen Sie wieder die Grundstellung ein, indem Sie das Becken wieder nach hinten kippen lassen bis ein minimales Hohlkreuz entsteht. Die Übung wird langsam und mit maximaler Spannung ausgeführt. Zehn Wiederholungen sind angebracht.


Becken heben und senken im Liegen

Die Ausgangsstellung ist liegend am Boden. Beine anwinkeln und Füße hüftbreit aufstellen. Hände seitlich neben die Hüften legen mit den Handflächen in Richtung Decke zeigend. Nun heben Sie langsam das Becken an und spannen dabei Ihre Gesäßmuskulatur an. Dabei ziehen Sie den After ganz fest zusammen, damit ordentlich Spannung entsteht. Sie heben das Becken so hoch an wie es Ihnen angenehm erscheint. Oben angekommen verweilen Sie 10 Sekunden, dann senken Sie das Becken langsam wieder nach unten. Versuchen Sie soviel Spannung wie möglich zu erzeugen, wenn Sie am obersten Punkt angekommen sind und entspannen Sie diese beim Kippen des Beckens bis zur Ausgangsposition. Sie setzen jedoch Ihr Gesäß nicht ab, sondern verweilen einige Zentimeter über dem Boden. Diese Übung wird langsam und sauber ausgeführt. Fünf Wiederholungen bei maximaler Spannung pro Tag werden empfohlen.


Schiefe Ebene sitzend auf dem Boden

Die Ausgangsstellung ist sitzend am Boden mit ausgestreckten Beinen. Die Hände werden hinter dem Körper schulterbreit am Boden mit den Handflächen nach unten abgestützt. Dabei zeigen die Fingerspitzen in Richtung Hintern.
Dann wird das Gesäß so weit angehoben, bis die gestreckten Beine eine gerade Linie mit dem Oberkörper bilden. Nun werden die Beine abwechselnd angehoben (bis zu einer Höhe, die für Sie angenehm ist). Erst wird das eine Bein für 5 Sekunden in gestreckter Form angehoben und dann das andere Bein für 5 Sekunden. Diese Übung wird 10 Mal pro Bein wiederholt. Wichtig dabei ist, dass die Übung langsam und mit Spannung ausgeführt wird. Das Bein, das angehoben wird, sollte gestreckt sein.

https://www.youtube.com/watch?v=gtN9nVHsynA

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