Grapefruit / Amlodipin: Können eigentlich Wechselwirkungen bei gleichzeitiger Einnahme auftreten?

Medikament zur Blutdrucksenkung: Wechselwirkung

Amlodipin wird verwendet, um Bluthochdruck zu behandeln. Es erweitert die Blutgefäße, was dem Blut ermöglicht, leichter hindurchzufließen. Dies lindert viele verschiedene Symptome, die mit Bluthochdruck einhergehen. 

Nachdem Sie angefangen haben, das Medikament einzunehmen, sollten Sie sich besser fühlen und einen niedrigeren Blutdruck haben. Ihr Körper weist zudem eine höhere Konzentration an gutem und weniger schlechtem Cholesterin auf. Doch selbst wenn Sie sich nun sehr gut fühlen, sollten Sie nicht aufhören das Medikament zu nehmen. Es muss auch jetzt noch weiter wirken.

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Es gibt ein paar Möglichkeiten, wie Sie die Wirkungsweise von Amlodipin einschränken bzw. erhöhten können.

Die Wirkung von Grapefruit / Amlodipin - Grapefruit und Blutdrucksenker

Können Wechselwirkungen bei gleichzeitiger Einnahme auftreten? Eine der einfachsten, sowie am meisten nicht beachteten, ist das Trinken von Grapefruitsaft. Dieser Saft kann nämlich dafür sorgen, dass mehr Amlodipin durch Ihren Körper fließt. Hierdurch kann eine gefährliche Menge dieser Chemie vorhanden sein, was wiederum eine Reihe an Nebenwirkungen verursacht. Grapefruit und Zubereitungen mit dieser Frucht hemmt vor allem im Dünndarm die Aktivität des Enzyms Cytochrom P450 3A4 (CYP3A4) und daher kommt es zu Wechselwirkungen mit Medikamenten. Die Aufgabe des Enyzms ist es Medikamente zu verstoffwechseln . Wird die enzymatische Aktivität gehemmt, dann bleiben die Wirkstoffe im Blut und werden nicht abgebaut. Die Folge ist eine Überdosierung des Arzneimittel-Wirkstoffes, was je nach Medikament lebensgefährliche Auswirkungen haben kann.

Eine geringe Menge an Grapefruitsaft ist kein Problem, sollten Sie jedoch jeden Tag ab 200 ml (= 1 Glas) oder mehr trinken, dann bringen Sie sich in ernsthafte Gefahr. Es ist besser, auf Nummer sicherzugehen und komplett auf Grapefruitsaft zu verzichten, während Sie dieses Medikament einnehmen. Wenn Sie ihn dennoch nicht aus Ihrer Ernährung verbannen möchten, dann sollten Sie zunächst Ihren Arzt fragen. 

Zu viel Grapefruitsaft zu trinken (täglich 200 ml), während Sie Amlodipin einnehmen, kann dieselben Nebenwirkungen verursachen, die auch dann entstehen, wenn Sie eine Überdosierung des Medikaments einnehmen. Es könnte Ihnen im Falle des Blutdrucksenkers sehr schwindlig werden. Sie könnten außerdem starke Kopfschmerzen bekommen, erbrechen, Gelenkschmerzen bekommen, müde werden sowie einen Nierenschaden erleiden. Zudem könnten ihre Gliedmaßen anschwellen oder die Farbe Ihres Urins und Stuhls sich verändern. Sollten Sie eine dieser Nebenwirkungen feststellen, müssen Sie mit der Einnahme des Medikaments sofort aufhören und unverzüglich Ihren Arzt aufsuchen. 

Auch wenn Amlodipin bei der Behandlung einer Vielzahl von Erkrankungen sehr nützlich ist und Ihnen dabei helfen kann, gesund zu bleiben, müssen Sie bei der Einnahme vorsichtig sein. Stellen Sie sicher, dass Sie den Rat Ihres Arztes bis ins kleinste Detail befolgen und während der Einnahme niemals Grapefruitsaft zu sich nehmen, außer Sie haben Ihren Arzt diesbezüglich gefragt.  

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