Welche Hausmittel helfen bei Sodbrennen?

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Sodbrennen gehört zu dem Hauptsymptom der sogenannten Refluxkrankheit. Das Aufsteigen des Magensaftes aus dem Magen in die Speiseröhre bis in den Mund nennt man Reflux.

Das Sodbrennen ist ein sehr unangenehmes Gefühl und äußert sich durch ein Brennen in Magen und Speiseröhre. Da der Magensaft zurück in den Mund fließt, entsteht der unangenehme saure Geschmack.

Menschen, die gerne viel und sehr fettig essen, leiden häufiger an Sodbrennen. Auch bestimmte Nahrungs- und Genussmittel sind dafür bekannt Sodbrennen auszulösen.

In Deutschland leidet etwa jeder 5. Erwachsene an der Refluxkrankheit.

Hier erhalten Sie nützliche Tipps, die Ihnen helfen das Auftreten von Sodbrennen zu verhindern oder zu verringern.

 

Inhaltsverzeichnis

Ursachen für Sodbrennen
1. Nahrungsmittel, die Sodbrennen auslösen können
2. Psychische Ursachen
3. Schwangerschaft als Risikofaktor
Was hilft gegen Sodbrennen?
1. Allgemeine Tipps
2. Ernährung bei Sodbrennen: Das sollten Sie beachten
3. Viel trinken
Hausmittel gegen Sodbrennen
1. Heilkräuter
2. Samen, Kerne, Nüsse, Haferflocken
3. Heil- und Kieselerde
4. Natriumhydrogencarbonat
Sodbrennen bekämpfen mit rezeptpflichtigen Medikamenten
 

Ursachen für Sodbrennen

Ungesunde Ernährungsgewohnheiten und ein unausgeglichener Lebensstil sind die häufigste Ursache für Sodbrennen.

Eine häufige Ursache für Sodbrennen ist Übergewicht, da zusätzlich Druck auf den Magen ausgeübt wird. Auch üppige Mahlzeiten und hastiges Essen erhöhen den Druck auf den Magen und begünstigen das Auftreten von Sodbrennen.

Nikotin reizt die Magenschleimhaut und wirkt entspannend auf die Muskulatur. Dadurch erschlafft auch der Schließmuskel zwischen Magen und Speiseröhre.  Daher sind auch Raucher oft von Sodbrennen betroffen.

Bestimmte Medikamente können Sodbrennen auslösen. Dazu gehören einige Antibiotika, Schmerzmittel (Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Diclofenac) und Blutdrucksenker.

Des Weiteren können verschiedene Krankheiten wie ein Zwerchfellbruch (Hiatushernie), eine Speiseröhrenentzündung (Ösophagitis), eine Magenschleimhautentzündung (Gastritis) oder ein Magengeschwür einen Reflux verursachen.
         

1. Nahrungsmittel, die Sodbrennen auslösen können

Bestimmte Nahrungs- und Genussmittel regen die Säurebildung im Magen an und bewirken, dass der Schließmuskel der Speiseröhre schlaffer wird. Dazu gehören unter anderem:

·      Alkohol
·      Kaffee
·      Schokolade
·      Süßes
·      Kohlensäurehaltige Getränke
·      Zitrusfrüchte
·      Fettes und Frittiertes


2. Psychische Ursachen

Abgesehen von Ernährungsgewohnheiten können auch bestimmte Lebensumstände Sodbrennen verursachen.
Dazu gehören Nervosität, Stress, Aufregung und seelische Belastungen. Oft hört man jemanden vor einer Prüfung oder einem wichtigen Ereignis sagen: «Das schlägt mir auf den Magen!». Aber warum ist das so?

Die Magensaftproduktion wird von unserem vegetativen Nervensystem gesteuert und kann nicht willentlich beeinflusst werden. Bei manchen Menschen können psychische Faktoren eine erhöhte Produktion der Magensäure auslösen. Wird mehr Magensaft produziert, steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass dieser in die Speiseröhre hochsteigt. 


 
3. Schwangerschaft als Risikofaktor

Schwangere leiden besonders häufig an Sodbrennen, meistens im letzten Drittel der Schwangerschaft.

Das liegt daran, dass die Gebärmutter mit fortschreitender Schwangerschaft wächst und dadurch immer mehr auf den Magen drückt. So kann der Magensaft leichter aufsteigen.

Die gute Nachricht ist: Nach der Schwangerschaft verschwinden die Beschwerden meistens wieder.


Was hilft gegen Sodbrennen?

Wenn Sie von Sodbrennen betroffen sind, gibt es abgesehen von Medikamenten zahlreiche Ernährungstipps, Hausmittel und Methoden zur Linderung Ihrer Beschwerden.


 
1. Allgemeine Tipps:

· Tragen Sie weite Kleidung, die den Bauch nicht einschnürt.
· Wenn Übergewicht der Auslöser ist, empfiehlt sich langfristig eine Gewichtsreduzierung.
· Verzichten Sie auf Kaffee, Alkohol und Rauchen, da diese Sodbrennen begünstigen.
· Sport und Entspannungstechniken helfen das Risiko für Sodbrennen zu senken und haben zusätzlich einen positiven Effekt auf Ihre allgemeine Gesundheit.


 
2. Ernährung bei Sodbrennen: Das sollten Sie beachten

1. Essen Sie langsam und eher kleine Portionen über den Tag verteilt.
2. Verzichten Sie auf fettreiches Essen und Fertigprodukte.
3. Nach dem Essen einen Spaziergang zu machen, kurbelt die Verdauung an. So können Sie Sodbrennen bekämpfen und vorbeugen.
4. Achten Sie darauf vor dem Schlafengehen nicht zu spät zu essen, sondern am besten zwei bis drei Stunden vorher.
5. Auch bestimmte Gemüsesorten sind eher schwer verdaulich und sollten bei Sodbrennen vermieden werden. Dazu gehören Hülsenfrüchte, Kohl und Zwiebeln.
6. Stärkehaltige Lebensmittel wie Bananen, Kartoffeln, trockenes Weißbrot und Zwieback helfen die Magensäure zu binden und verschaffen so Linderung.
7. Jeder Magen reagiert anders! Probieren Sie selbst aus, was ihrem Magen guttut und was nicht. Dafür kann es helfen ein Ernährungstagebuch zu führen. Eventuell ist eine Nahrungsmittelunverträglichkeit die Ursache für Ihr Sodbrennen.

Leiden Sie unter Sodbrennen, dann sollten Sie sich magenschonend ernähren. Zu einer magenschonenden Kost gehören vor allen basisches und säurearme Lebensmittel. Hier finden Sie eine kurze Übersicht:


Basisches Obst und Gemüse

·      Kartoffeln
·      Süßkartoffeln
·      Pilze
·      Spinat
·      Karotten
·      Dunkle Blattsalate
·      Paprika
·      Kürbis

·      Bananen
·      Äpfel
·      Beeren
·      Birnen
·      Mangos
·      Datteln
 
Säurearme Obstsorten

·      Bananen
·      Bestimmte Apfelsorten (z.B. Jonagold)
·      Birnen
·      Weintrauben
·      Erdbeeren
·      Aprikosen
·      Pfirsiche
·      Melonen
·      Papaya
 
 

3. Viel trinken

Wenn Sie gelegentlich unter Sodbrennen leiden, sollten Sie nach der Mahlzeit stilles Wasser oder Kräutertee trinken. Auch Milch hat sich als wirkungsvolles Mittel bewährt, da sie einen neutralisierenden Effekt auf den sauren Speisebrei hat.

Durch das Trinken wird die Magensäure verdünnt. Außerdem spült die Flüssigkeit die Magensäure aus der Speiseröhre wieder zurück in den Magen, bevor die Speiseröhre von der Säure angegriffen oder beschädigt wird.

Vermeiden Sie aber Kaffee, Alkohol und Getränke mit Kohlensäure. Diese begünstigen eher das Auftreten von Sodbrennen.

Der bekannte «Verdauungsschnaps» ist also nicht wirklich hilfreich, im Gegenteil. Wenn Sie an Sodbrennen leiden, sollten Sie auf den Verdauungsschnaps besser verzichten, da dieser die Säureproduktion zusätzlich anregt.


Hausmittel gegen Sodbrennen


1. Heilkräuter

Kamille ist eine altbewährte Heilpflanze bei Magen- und Darmbeschwerden. Sie hat eine beruhigende Wirkung auf die Magen-Darm-Muskulatur und reguliert die Säureproduktion im Magen. Eine Tasse Kamillentee nach dem Essen kann das Sodbrennen lindern.

Kümmel kommt als Gewürz zum Einsatz oder auch als Heilpflanze. Seine entkrampfende und unterstützende Wirkung auf die Verdauung ist schon lange bekannt. Auch Kümmel kann als Tee bei Sodbrennen eingenommen werden.

Auch Petersilie zählt zu den bekannten Küchenkräutern. Petersilie ist aber mehr als ein Gewürz. Als Heilpflanze wird sie unter anderem gegen Sodbrennen, Völlegefühl und Aufstoßen eingesetzt.

Zudem gibt es auch bewährte Kräutermischungen, die eine wohltuende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt haben. Ein Tee aus Fenchel-Kümmel-Anis hilft gegen Beschwerden wie Sodbrennen. Dafür trinken Sie drei bis fünf Tassen der Teemischung über den Tag verteilt.


 
2. Samen, Kerne, Nüsse, Haferflocken

Zu den altbewährten Hausmitteln gehören auch Nüsse, Samen und Kerne. Diese sollen überschüssige Magensäure binden.

Sie können 1 Teelöffel Flohsamen oder Leinsamen in 100 ml Wasser quellen lassen und diese dann eine Stunde vor dem Mittagessen trinken. Dadurch wird die Schleimhaut von Speiseröhre und Magen mit einer natürlichen Schleimschicht geschützt.

Bei akutem Sodbrennen hilft auch die Einnahme von Haferflocken. Dafür wird ein Esslöffel Haferflocken gut gekaut bis sich ein flüssiger Brei bildet und dann geschluckt.

So wirken die Haferflocken wie ein Schwamm, der Flüssigkeit aufnimmt. Die Ballaststoffe im Hafer nehmen schon in der Speiseröhre und später auch im Magen die Magensäure auf. So wird die Speiseröhre geschützt und im Magen ist weniger saurer Magensaft vorhanden, der aufsteigen kann.

Auch Nüsse gehören zu den basischen Lebensmitteln und helfen daher die Magensäure zu binden. Ein Esslöffel Mandeln, Haselnüsse oder Cashewnüsse werden hierfür gut zerkaut und geschluckt.



3. Heil- und Kieselerde

Heilerde wird aus einer Lehmart mit dem Namen Löß gewonnen. Es ist ein mineralisches, natürliches Pulver, dass zu Heilzwecken in vielen verschiedenen Bereichen eingesetzt wird.

Die in der Heilerde enthaltenen Carbonatsalze binden und neutralisieren die Magensäure. Daher wird die Einnahme von Heilerde bei Sodbrennen und Aufstoßen empfohlen.

Heilerde gibt es in Pulverform oder als Kapsel. Achten Sie darauf, dass sich die verwendete Heilerde für die innerliche Anwendung eignet. Zur Einnahme können Sie 1 bis 2 Messlöffel Pulver in ein halbes Glas Wasser einrühren und dann trinken.

Bei Sodbrennen empfiehlt sich die Heilerde jeweils eine halbe Stunde vor der Mahlzeit einzunehmen.

Wissenschaftlich konnte die Wirksamkeit von Heilerde noch nicht belegt werden. Aber schon seit Jahrhunderten werden gute Ergebnisse mit Heilerde erzielt, was wiederum für sie spricht.


 
4. Natriumhydrogencarbonat

Natron gehört zu den alten und beliebten Hausmitteln. Schon eine kleine Menge Natron soll die Magensäure neutralisieren und so das Sodbrennen lindern. Dafür wird ein Teelöffel Backnatron in einem Glas Wasser aufgelöst und dann langsam in kleinen Schlucken getrunken.

Natriumhydrogencarbonat reagiert mit der Salzsäure des Magens, wobei Wasser und CO2 entstehen. Da CO2 ein Gas ist, kann es aber den Druck im Bauchraum erhöhen. Dadurch kann wiederum Sodbrennen gefördert werden.

Natron sollte nicht zu oft als Hausmittel angewendet werden, da unser Körper überschüssiges Natron nicht ausscheiden kann. Dadurch wird der Säure und Basen Haushalt in unserem Körper gestört. Das führt zu Durchfall und Magenschmerzen.

Es gibt auch einige Medikamente, die Natriumhydrogencarbonat enthalten. Diese können Sie bedenkenlos einnehmen, da die Dosis gut abgestimmt ist und somit kein Gesundheitsrisiko besteht.
 

Sodbrennen bekämpfen mit rezeptpflichtigen Medikamenten

Wenn Sie schon alles ausprobiert haben und nichts hilft…
Hausmittel und Heilmittel haben durchaus ihre Berechtigung und können Symptome lindern. In manchen Fällen reichen diese Mittel jedoch nicht aus und man muss auf Medikamente zurückgreifen.

Säureregulierende Medikamente verschaffen im Akutfall eine schnelle Linderung. Um die Magensäureproduktion zu reduzieren, kommen sogenannte Protonenpumpen Inhibitoren zum Einsatz. Bei seltenen Beschwerden verschaffen auch säurebindende Antazida Linderung.

Besteht das Sodbrennen schon über einen längeren Zeitraum und leiden Sie unter starken Beschwerden, sollten Sie sich von einem Arzt beraten lassen.

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