Herpes im Mund - was kann man alles gegen Lippenherpes tun?

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Viele kennen den Herpes Labialis oder Lippenherpes sicherlich von sich selbst oder haben ihn zumindest schon einmal an anderen gesehen. Der Herpers im Mund gehört nämlich neben dem Nasenherpes zu den häufigsten Herpesformen. Der Herpes im Mund kann allerdings auch im Mund auftreten, dann spricht man auch von der sogenannten Mundfäule. Bei der Mundfäule kommt es zu einer Entzündung der Mundschleimhaut sowie des Zahnfleisches, welches sehr ansteckend sein kann. Sowohl der Lippenherpes, als auch der Herpes am Mund haben gemeinsam, dass sie durch eine Infektion mit dem Herpes-Simplex-Virus Typ 1 (HSV-1) ausgelöst werden. Bei einer Erstinfektion kommt es in den meisten Fällen zum Herpes im Gaumen, während bei erneutem Herpesausbruch aufgrund des Simplex-Virus Typ 1 dann die Lippen betroffen sind. Für ansonsten gesunde Personen ist er unbedenklich. Die meisten von uns (ca. 95%) tragen die Herpes-Simplex-Viren in sich, allerdings ist unser Körper meistens dazu in der Lage, einen Ausbruch zu unterdrücken.

 

Inhaltsverzeichnis

Wie äußert sich der Herpes im Mund?
Wer ist davon betroffen?
Wie verläuft die Herpes-Infektion im Mund?
Wie wird die Mundfäule übertragen?
Wie kann man den Herpes im Mund behandeln? Was hilft bei Herpesbläschen im Mund?
Was kann bei Mundfäule gegessen und getrunken werden?
Wann sollte bei Herpes im Mund ein Arzt aufgesucht werden?

 

Wie äußert sich der Herpes im Mund?

In der Fachsprache wird der Mundherpes auch als Stomatitis aphthosa oder Gingivostomatitis herpetica bezeichnet. Die Mundfäule beginnt meist mit plötzlich auftretendem, hohem Fieber. Das Fieber kann bis zu fünf Tage andauern. Es kommt zu kleinen Bläschen auf dem Zahnfleisch (Gingiva), der Innenseite der Wangen, der Zunge (Zungenherpes), den Lippen oder der Haut im Bereich um den Mund, die schnell aufplatzen. Oft bildet sich Eiter aufgrund einer Entzündung der Bläschen, was wiederum zu einem unangenehmen Mundgeruch führt. Die Lymphknoten sind geschwollen und das Zahnfleisch ist angeschwollen, deutlich gerötet und kann ab und zu auch bluten. Die kleinen Bläschen im Mund können sehr unangenehm und schmerzhaft sein. Beim Essen und Trinken oder Schlucken, kann es zu starken Schmerzen im Mundbereich kommen, weshalb viele Betroffene die Nahrungsaufnahme verweigern.


Wer ist davon betroffen?

Herpes-Viren werden häufig bei Kindern im Alter von sechs Monaten bis drei Jahren aktiv. Durchaus kann die Herpes-Simplex-Infektion auch bei jüngeren Erwachsenen auftreten, wobei die Herpesbläschen dann eher im hinteren Teil der Mundhöhle oder Rachen vorkommen. Bei Erwachsenen sind die Symptome beim Mund-Herpes in der Regel nicht so stark ausgeprägt wie bei Kindern.

 
Wie verläuft die Herpes-Infektion im Mund?

Die Inkubationszeit (Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch) beträgt in der Regel zwischen 1 und 26 Tagen. Die oben genannten Symptome treten bereits beim Erstkontakt auf, dies ist ein Unterschied der Mundfäule im Vergleich zu anderen Herpes-Infektionen. Die Krankheit klingt meist von selbst innerhalb von 7-14 Tagen wieder ab, wobei die Viren noch weitere drei Wochen über den Speichel ausgeschieden werden können. Das Gute an der Mundfäule ist, dass sie nur einmal auftritt. Bei erneuter Infektion mit dem Herpes-Simplex-Virus 1 bricht der Herpes dann oft an der Lippe aus. Solange die Bläschen im Mund sichtbar sind, ist die Ansteckungsgefahr sehr hoch und es sollte daher besser auf engen Körperkontakt verzichtet werden. Kinder sollten Sie in dieser Zeit zu Hause lassen.


Wie wird die Mundfäule übertragen?

Für die Übertragung der Mundfäule ist die Tröpfcheninfektion zuständig. Zum Beispiel durch die Benutzung desselben Bestecks oder Glases, durch Abschlecken des Schnullers des Kindes oder beim Küssen. Auch das nicht ausgebrochene Virus kann so übertragen werden. Es bricht immer dann aus, wenn ein geschwächtes Immunsystem (z.B. durch Stress) vorliegt.

 
Wie kann man den Herpes von innen behandeln? Was hilft bei Herpesbläschen im Mund?

Bei der Mundfäule ist es möglich, viele von den Symptomen zu lindern, die Ursache selbst kann jedoch nicht bekämpft werden. Für die Symptombehandlung kommen fiebersenkende, entzündungshemmende und schmerzlindernde Medikamente in Frage, je nachdem was die Mundfäule bei Ihnen oder Ihrem Kind auslöst. Oft wird Paracetamol oder Ibuprofen eingesetzt, um sowohl die Schmerzen zu lindern, als auch das Fieber zu senken. Die Schmerzen lassen sich durch Cremes oder lokal betäubende Sprays sowie Gels reduzieren. Je nachdem in welchem Stadium sich die Mundfäule befindet, macht eine antivirale Behandlung (z.B. mit Aciclovir) Sinn, um der weiteren Ausbreitung des Herpes-Simplex-Virus 1 entgegenzuwirken. Ein altbekanntes und gut bewährtes Hausmittel bei Entzündungen ist der Kamillentee. Dieser sollte unbedingt kalt getrunken werden! Falls Sie keinen Tee zu Hause haben, kann auch eine Kamillenlösung aus der Apotheke verwendet werden.

 
Was kann bei Mundfäule gegessen und getrunken werden?

Prinzipiell eignen sich weiche und kühle Speisen zur Behandlung des Herpes Virus. Welches Kind steht nicht auf Eiscreme?! Auf scharfe sowie sehr salzige Speisen sollte unbedingt verzichtet werden, da dies das Brennen der Bläschen verschlimmert. Sehr wichtig ist, dass der Körper ausreichend Flüssigkeit bekommt. Auch hierfür eignen sich gekühlte Getränke, wie Wasser oder Milch. Verzichten Sie auf Säfte, denn die Säure im Saft verursacht zusätzliche Reizungen. Ein Strohhalm kann das Trinken erleichtern.

 
Wann sollte bei Herpes im Mund ein Arzt aufgesucht werden?

Bei älteren Kindern sowie Erwachsenen verläuft die Mundfäule in der Regel problemlos. Bei Säuglingen können allerdings Komplikationen mit Herpes-Viren auftreten, weshalb Sie dann unbedingt einen Arzt für innere Medizin aufsuchen sollten. Bei Säuglingen kann es nämlich, wenn auch in sehr seltenen Fällen, zu einer Entzündung des Gehirns kommen (Enzephalitis), was dauerhafte Schäden auslösen kann. Oft vermeiden gerade Kleinkinder die Aufnahme von Flüssigkeit und Nahrung aufgrund der Schmerzen im Mundbereich und es besteht die Gefahr der Austrocknung. Hier müssen Sie als Eltern unbedingt reagieren. Auch gefährlich wird es, wenn der Herpes in die Augen verschleppt wird, da im schlimmsten Fall dann eine Erblindung drohen kann. Lieber einmal zu viel, als einmal zu wenig den Arzt aufsuchen, wenn Sie sich unsicher sind!

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