Heuschnupfen: Medikamente im Überblick

Welche Möglichkeiten gibt es zur Behandlung?

Sobald der Frühling kommt, freuen sich die meisten Menschen über das Erblühen der Natur. Für Menschen mit einer Pollenallergie kann der Frühling jedoch sehr unangenehm sein. Durch die Allergie kann die Lebensqualität erheblich einschränkt werden.

Heuschnupfen wird auch als saisonale allergische Rhinitis, Pollenallergie oder Pollinose bezeichnet.

Bei Heuschnupfen reagiert das Immunsystem übermäßig auf eigentlich harmlose Stoffe. Wie der Name «Pollenallergie» sagt, reagiert der Körper allergisch auf die Eiweiße der Pflanzenpollen.

Daher treten die Symptome nur saisonal auf. Das ist besonders in den Monaten April bis August der Fall, wenn besonders viele Gräser- und Baumpollen in der Luft sind.

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Die Symptome einer Pollenallergie

Die Beschwerden treten vor allem im Bereich der Augen und Nase auf. Zu den häufigsten Symptomen gehören Naselaufen, Niesattacken, Husten, Fließschnupfen und Juckreiz in Nase und Augen.

Bei schweren Allergieformen kann die Atmung beeinträchtigt werden und es kann zu Asthmaanfällen und Atemnot kommen.

Bei solchen Symptomen ist es wichtig der Ursache auf den Grund zu gehen. Ihr Arzt kann feststellen auf welche Stoffe Sie allergisch sind. Nur dann kann die Allergie richtig behandelt werden. Mit der richtigen Behandlung lassen sich nicht nur die Beschwerden lindern, sondern auch einer Ausweitung der Allergie und Asthma vorbeugen.
 

Welche Arzneimittel stehen bei Heuschnupfen zur Verfügung?

Die beste Behandlung gegen Allergien ist in erster Linie soweit es geht die auslösenden Allergene zu vermeiden. Dies ist allerdings bei Heuschnupfen nicht immer möglich. Um akute Beschwerden zu lindern, gibt es verschiedene Medikamente zur symptomatischen Behandlung.

1. Antihistaminika

Antihistaminika blockieren die Andockstellen des Entzündungsbotenstoffes Histamin und reduzieren dadurch die Freisetzung von Histamin. Dieses Medikament ist als Nasenspray, Augentropfen und Tabletten erhältlich. Antihistaminika wirken sehr schnell, meist innerhalb einer Stunde. Die Wirkdauer beträgt ungefähr 24 Stunden.

Antihistaminika helfen bei den typischen Beschwerden wie Juckreiz, einer verstopften Nase, Fließschnupfen und Augenbrennen.

Als Nebenwirkung von Antihistaminika tritt vor allem eine starke Müdigkeit auf, welche die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen kann.

Es gibt Antihistaminika der ersten und zweiten Generation. Antihistaminika der zweiten Generation haben weniger Nebenwirkungen und werden daher zur Therapie bevorzugt.

Auch gibt es mittlerweile neuere Antihistaminika wie Fexofenadin und Desloratadin, die eine noch bessere antiallergische Wirkung aufweisen.
Die Deutsche Gesellschaft für Allergologie (DGAI) empfiehlt den Einsatz von Antihistaminika und Cortison als primäre Therapie von Heuschnupfen.
 
2. Glukokortikoide (Kortison)

Kortison ist ein körpereigenes Hormon, welches unter anderem stark entzündungshemmend und abschwellend wirkt.

Zur Therapie der allergischen Rhinitis wird Kortison meistens lokal in Form von Nasensprays angewendet. Dadurch schwellen die Nasenschleimhäute ab und der Allergiker kann wieder frei atmen.

Da bei der lokalen Behandlung weniger Nebenwirkungen auftreten als bei der oralen Einnahme, wird diese bevorzugt. Mögliche Nebenwirkungen des Nasensprays sind Schwindel, Trockenheit in der Nase und Irritationen im Rachen. Die Wirkung bei lokaler Anwendung tritt meistens erst nach zwei bis drei Wochen ein. Daher muss die Behandlung frühzeitig begonnen werden und regelmäßig durchgeführt werden.

Wenn die lokale Behandlung nicht ausreicht oder die Allergie sehr stark ausgeprägt ist, wird Cortison auch oral als Tablette gegeben.
 
3. Mastzellstabilisatoren (Cromone)

Cromone stabilisieren die Mastzellen so, dass sie keine Entzündungsbotenstoffe wie Histamin mehr freisetzen. Die Wirkung tritt nicht sofort ein, daher muss mit der Therapie ungefähr eine Woche vor dem Pollenflug begonnen werden.

Cromone sind als Nasenspray, Augentropfen, Dosieraerosol und als Kapsel erhältlich.

Im Vergleich zu Antihistaminika und Kortison haben Cromone jedoch nicht immer eine ausreichende antiallergische Wirkung.
 
4. Leukotrinenrezeptor-Antagonisten

Die Leukotrinenrezeptor-Antagonisten blockieren die Wirkung der Leukotriene. Leukotriene sind Entzündungsbotenstoffe, die bei einer Allergie von den Mastzellen freigesetzt werden.

Diese Botenstoffe sind an der Entstehung von einigen Heuschupfen Symptomen wie das Verengen der Bronchien und einer erhöhten Schleimproduktion beteiligt. Dieser Wirkstoff wird vor allem zur Behandlung von Asthma eingesetzt, ist aber auch zur Behandlung von Heuschnupfen geeignet. Gegenüber den Leukotrinenrezeptor-Antagonisten ist Kortison in seiner antiallergischen Wirksamkeit aber überlegen.

Diese Arzneimittel sind verschreibungspflichtig und sind als Tabletten erhältlich.
 
5. Abschwellende Nasensprays und Nasenspülungen

Abschwellende Nasensprays führen zum Abschwellen der Nasenschleimhäute. Somit wird die Nase befreit und die Atmung durch die Nase wird verbessert. Zur Behandlung werden vor allem Nasensprays mit dem Arzneistoff Alpha-Sympathomimetika eingesetzt. Dazu gehören Wirkstoffe wie Phenylephrin, Naphazolin und Xylometazolin.

Diese sind aber nicht zur langfristigen Anwendung geeignet, da ansonsten die Gefahr einer medikamentös bedingten Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis medicamentosa) besteht. Außerdem kann es schon nach kurzer Anwendungsdauer zur Gewöhnung kommen und die Nasenschleimhaut schwillt wieder an und die Atmung ist erschwert. Die Behandlung sollte daher nur für 5-7 Tage erfolgen.

Zur Ergänzung der Therapie können auch Nasenspülungen Symptome lindern. Die Nase kann mittels einer Nasendusche gespült werden. Dadurch werden die Pollen von den Schleimhäuten gespült, wodurch die Entzündungsreaktion reduziert wird.

Da die Nasenschleimhaut durch die Allergie sehr gereizt ist, ist es empfehlenswert die Schleimhäute mit einer Dexpanthenol-haltigen Salbe zu pflegen.


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Es stehen zahlreiche Medikamente zur Therapie von Heuschnupfen zur Verfügung. Viele Arzneimittel können Sie ohne Rezept bekommen. Andere Medikamente wie zB Cortison sind rezeptpflichtig.

Wenn Sie von einer Pollenallergie betroffen sind, beginnen Sie noch heute mit der Behandlung.

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