Hitzewallungen

Was sind die Ursachen?

Hitzewallungen können sehr lästig sein und die Lebensqualität nachhaltig beeinträchtigen. Viele Frauen klagen insbesondere während und nach der Menopause über plötzliche Schweißausbrüche und ein gerötetes Gesicht. Auch viele Männer sind von dieser altersbedingten Hormonumstellung betroffen.

Wenn auf Schweißausbrüche dann auch Kälteschauer folgen und diese Symptome sogar die Bettruhe stören, wird dies von Betroffenen als besonders unangenehm empfunden. In jedem Fall sollten Sie herausfinden, was dem Wärmegefühl zugrunde liegt und ob eventuell eine Krankheit dafür verantwortlich ist.

Was Hitzewallungen sind, welche Ursachen sie haben können und wie Sie damit fertig werden, erfahren Sie hier.

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 Was sind Hitzewallungen?

Hitzewallungen werden von Frauen in den Wechseljahren als plötzliches Wärmegefühl beschrieben, das zumeist nach wenigen Minuten wieder abklingt. Je nach Stärkegrad der Wallung, kann sich die Wärme auf den Hals oder den gesamten Oberkörper auswirken. Zumeist gehen sie außerdem mit einer Rötung des Gesichts einher. Die Intensität ist von Frau zu Frau verschieden. Um die drei- bis 20-mal am Tag werden die Damen von diesem Symptom überfallen, das in der Regel einige Minuten andauert. Manche Frauen leiden zusätzlich an Druckgefühl im Kopf und fühlen sich unbehaglich.

Klingt die Hitzewallung endlich ab, klagen viele Frauen über plötzliches Kälteempfinden oder Schüttelfrost. Insbesondere die Nachtruhe kann von diesen Symptomen gestört werden. In vielen Fällen tritt das Wärmegefühl außerdem in Kombination mit anderen Unannehmlichkeiten wie Übelkeit, Druck im Brustkorb, Unruhe oder Stimmungsschwankungen auf. Das Herz-Kreislauf-System ist bei der Menopause auch involviert. Zum Beispiel sind Herzrasen und erhöhter Blutdruck gängige Begleiterscheinungen.  

 
Ursachen bei Hitzewallungen

In den meisten Fällen treten Hitzewallung während der Menopause auf. Die durch die Wechseljahre ausgelöste hormonelle Umstellung des Körpers sorgt für eine gestörte Temperaturregulierung. Inwiefern genau der abfallende Östrogenspiegel jedoch für die Hitzewallung verantwortlich ist, ist bislang unklar.

Hitzewallungen können jedoch auch Begleiterscheinungen eines ungesunden und stressigen Lebensstils sein. Insbesondere übermäßiger Konsum von Alkohol, Nikotin oder zu scharfe Speisen sind oft Auslöser des leidigen Wärmegefühls. Auch Übergewicht erhöht die Wahrscheinlichkeit an wiederkehrenden Hitzeattacken zu leiden.

In jedem Fall sollte ein Arzt abschätzen, ob die Hitzewallungen auf andere Krankheiten, Allergien oder bestehende Medikationen zurückzuführen sind. Insbesondere eine Schilddrüsenüberfunktion, Depressionen, diabetesbedingte Unterzuckerung oder Tumore im Magen-Darm-Trakt können Auslöser von Temperaturschwankungen sein. Medikamenten gegen Prostatakrebs wird ebenfalls nachgesagt, Hitzewallungen auszulösen.


Was tun bei Hitzewallungen?

Grundsätzlich sollten Sie darauf achten, atmungsaktive Kleidung aus Baumwolle oder Naturleinen zu tragen. Diese Stoffe begünstigen die Luftzirkulation und sorgen so dafür, einen Wärmestau und übermäßiges Schwitzen bei Hitzewallungen in den Wechseljahren zu verhindern.

Auch der sogenannte Zwiebel-Look, bei dem Sie mehrere Lagen Kleidung übereinander tragen, kann Wärmeattacken lindern. Mit diesem Kleidungsstil behalten Sie stets die Möglichkeit, eine Bekleidungsschicht auszuziehen und übermäßiges Schwitzen so zu vermeiden.

Wenn die Möglichkeit besteht, können Wechselduschen oder Fußbäder, die auch für das Herz-Kreislauf-System gesund sind, sofortige Abhilfe schaffen. Sogenannte Kneipp-Anwendungen zeichnen sich dadurch aus, dass der Körper abwechselnd mit warmem und kaltem Wasser in Kontakt kommt.  


Behandlung von Schweißausbrüchen

Nicht hormonelle Ursachen wie ein ungesunder Lebensstil können von Betroffenen mithilfe einer Ernährungsumstellung bekämpft werden. Wer den Verzehr von scharfen Speisen, heißen Getränken, Alkohol und Nikotin einschränkt oder gänzlich darauf verzichtet, sollte schnell eine Linderung der Wärmeattacken verspüren.

Auch Entspannungstechniken wie autogenes Training, Meditation oder Yoga können dabei helfen, Hitzewallungen den Kampf anzusagen, indem Stress aktiv reduziert wird.  
Langfristig kann insbesondere Ausdauersport dabei helfen, Übergewicht vorzubeugen und ein unangenehmes Wärmegefühl im Alltag zu vermeiden.

Hitzewallungen und Schweißausbrüche können auch mit pflanzlichen Mitteln behandelt werden. Nachtkerzenöl, Yamswurzel, Rotklee, Soja, Salbeitee und Schafgarbe werden häufig im Kampf gegen diese Symptome eingesetzt.

Bei den meisten Frauen klingen Hitzewallungen, die durch die Wechseljahre entstehen, jedoch bereits wenige Jahre nach der Menopause von selbst wieder ab. Nur jede zehnte Frau klagt noch nach zehn Jahren über Beschwerden.
 

Geeignete Medikamente 

Bei vielen Frauen in den Wechseljahren wird zumeist zu einer Hormonersatztherapie (HIT) geraten. Die medikamentöse Aufnahme von Östrogenen soll dabei helfen, die Temperaturregulierung zu normalisieren. Hormontherapien können jedoch riskante Langzeitfolgen nach sich ziehen. Studien haben gezeigt, dass Hormontherapien beispielsweise das Brustkrebsrisiko erhöhen können. Außerdem begünstigen sie die Wahrscheinlichkeit, einen Herzinfarkt zu erleiden. In Einzelfällen kann eine HIT deshalb gänzlich ungeeignet sein. In jedem Fall sollte deshalb vor Beginn der Therapie ein Arzt konsultiert werden, um verschiedene Risikofaktoren zu berücksichtigen.  

Auch um krankheitsbedingte Hitzewallungen auszuschließen, sollten Sie ärztlichen Rat suchen. Ist beispielsweise eine Schilddrüsenüberfunktion oder Bluthochdruck Grund für die Schweißausbrüche, kann eine sofortige Medikation diese lästige Begleiterscheinung schnell unterbinden. Gemeinsam können außerdem von Ihnen eingenommene Medikamente auf ihre Nebenwirkungen untersucht werden und die Einnahme gegebenenfalls angepasst werden.

Wann treten die Wechseljahre ein?

In der Regel tritt die Menopause bei der Frau zwischen 45 und 55 Jahren auf. Erbliche Faktoren, Krankheiten und Stress spielen eine große Rolle. Wenn es die Frau bereits ab 40 Jahren mit der letzten Regelblutung zu tun hat, dann handelt spricht man von den vorzeitige Wechseljahren. Hiervon sind jedoch nur ein Prozent aller Frauen von der hormonellen Umstellung betroffen. Bekannt ist mittlerweile, dass auch Männer am Rückgang der Hormone leiden. In der sogenannten Andropause, dem männlichen Pendant zu den Wechseljahren, kommt es in der Regel bei Männern ab dem 42. - 55. Lebensjahr zu einer hormonellen Veränderung.

Viele Frauen leiden in der Regel am ganzen Körper durch Hitzewallungen/Schweißausbrüche während der Menopause. Bei Männern muss dies jedoch nicht so sein. Sie leiden an anderen Symptomen, wie zum Beispiel an der erektilen Dysfunktion, haben jedoch auch mitunter Schweißausbrüche und andere Symptome.

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