Alles Wichtige zum Thema Viagra-Wirkung

Behandlung von erektiler Dysfunktion

Erektile Dysfunktion oder Erektionsstörungen sind ein Problem, das Männer auf der ganzen Welt betrifft, vor allem, wenn sie 40 Jahre oder älter sind. Für diese Personen wird die Einnahme von Viagra als Behandlungsmethode verschrieben. Die Wirkungsweise dieses Medikaments aus der Gruppe der PDE-5-Hemmer besteht darin, dass es den Blutfluss in der Leistengegend erhöht, was einem Mann ermöglicht, bei sexueller Erregung eine Erektion zu bekommen und aufrechtzuerhalten.
 

Empfohlene Dosierung

Laut den Standardempfehlungen, sollte der in Viagra verwendete Wirkstoff Sildenafil eine Stunde vor der sexuellen Aktivität mit einer Konzentration von 50 mg eingenommen werden. Jedoch kann die Tablette sogar 30 - 60 Minuten vor dem geplanten Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Die maximale Dosis beträgt eine Tablette pro Tag und basierend auf der Toleranz und Effektivität des Individuums, kann sie zu einer Konzentrierung von gerade einmal 25 mg, 50 mg und bis hin zu 100 mg genommen werden. 

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Wirkungseintritt 

Allgemein gesagt, zeigt Viagra mit dem Wirkstoff Sildenafil 30 Minuten nach der Einnahme die erste Wirkung auf. Jedoch unterscheidet sich die Viagra Wirkung von Person zu Person. Während die Tablette bei Erektionsstörungen hilft, bietet sie keine Unterstützung bei der sexuellen Stimulierung. Es müssen externe Faktoren in Kombination mit der Tablette verwendet werden, um bei der genitalen Erektion zu helfen.
 

Wirkungsdauer 

Aufgrund individueller Bedingungen und Altersfaktoren, wirkt das Medikament bei jedem anders. Generell lässt die Viagra Wirkungszeit nach vier bis fünf Stunden nach der Einnahme nach, wobei sie bei manchen Betroffenen erektiler Dysfunktion sogar bis zu fünf Stunden lang anhält. 
 

Einflussfaktoren 

Die Dosierung des Medikaments sowie die Dauer ihrer Wirkung basieren bei Männern auf zusätzlichen Faktoren. Diese Faktoren führen bei Ihnen zu individuellen Reaktionen und sind als Folgende bekannt: 
 

Wechselwirkungen mit Medikamenten 

Medikamente haben immer Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Deshalb ist es wichtig, dass Sie jegliche Einnahme anderer Arzneimittel mit Ihrem Arzt besprechen, bevor Sie die Einnahme von Viagra in Angriff nehmen. Viagra kann sich auf verschiedene Antibiotika auswirken und verursacht oft ungewollte Nebenwirkungen. Ihre Gesundheit, ihr Alter und Ihre Krankengeschichte können Ihrem Arzt dabei helfen, festzustellen, ob Sie Viagra 100 mg verschrieben bekommen sollten oder nicht. 
 

Gesundheit 

Viagra wird nicht für ältere Männern empfohlen, die an Leber- oder Nierenproblemen leiden. Da die Leber nicht mehr den Idealzustand hat, dauert es sehr lange, bis Viagra abgebaut und zersetzt wird. Nierenprobleme hingegen führen dazu, dass das Medikament schneller als erwünscht hinausgespült wird. Da dieses Medikament Ihre Nieren und Leber belastet, wird es Personen mit betroffenen Organen nicht empfohlen. 
 

Alkohol 

Während ein Glas Wein oder Bier dem Körper nicht schadet, schränken mehr als zwei Gläser Alkohol zusammen mit Viagra 100 mg die Wirkung ein. Alkoholkonsum (ab 3 Gläsern) bringt die Medikamentenabsorptionsgrade Ihres Körpers durcheinander und scheidet das Medikament ebenfalls schneller aus dem Körper aus, da dieser versucht, die Alkoholwerte wieder auf ein Normal zurückzubekommen. Es kann auch passieren, dass die Nebenwirkungen von Viagra, wie zum Beispiel Kopfschmerzen, durch zu viel Alkohol verstärkt werden.
 

Ernährung 

Wenn Sie sich entschließen, Viagra 100 mg zusammen mit einer deftigen Speise einzunehmen, verzögert sich dadurch die Viagra Wirkung. Die Mahlzeit, die reich an Proteinen und Fetten ist, wird zur obersten Priorität Ihres Körpers und das Verdauungssystem wird sich zuallererst auf das Verdauen des Essens konzentrieren. Aus diesem Grund wirkt Viagra schneller, wenn es auf leeren Magen genommen wird. 
 

Alter 

Das Alter ist der häufigste Faktor. Bei Männern über 65 Jahre hält die Wirkung der Tablette länger an, als bei jüngeren Männern. Dies liegt daran, dass der Stoffwechsel mit dem Alter langsamer wird. Die Tablette bleibt länger im Blut, was eine längere erektile Wirkung verursacht. Jüngere Männer hingegen haben ein schnelleres Stoffwechselsystem und scheiden Viagra 100 mg schneller wieder aus. 
 

Dosierungswidersprüche 

Viagra ist bei Patienten nicht anwendbar, die organische Nitrate oder Nitrite verwenden. Bei diesen Patienten kann Viagra Bluthochdruck verursachen. Patienten, die Alpha-Blocker nehmen, müssen ebenfalls aufpassen und sollten ihre Alphablockertherapie anpassen lassen, bevor sie mit der Behandlung beginnen. Personen, die Medikamente nehmen, die auf Ritonavir oder CYP3A4 Inhibitoren basieren, müssen mit einer Dosis von 25 mg anfangen. Patienten, die älter sind als 65 Jahre, müssen ebenfalls mit 25 mg beginnen, da eine höhere Dosis zu hohen Viagra-Werten im Blutplasma führen kann.
 

Ungewollte Nebenwirkung: Priapismus

Häufig entscheiden sich vollkommen gesunde, junge Männer dazu, bei Partys Viagra in Kombination mit illegalen Drogen zu nehmen. Das führt oft zu einer Erkrankung, die als Priapismus oder schmerzhafte Dauererektion bezeichnet wird. Die Erektion hält länger als vier Stunden an und ist extrem gefährlich, da sie oft langfristige Schäden verursacht. Illegale Dosierungen und das Bewerben von Viagra sind deshalb verboten und können u.a. zu heftigen Geldstrafen führen.  

Wie jedes andere Medikament auch, ist es notwendig, dass die berühmte „blaue Pille“ wie ein verschreibungspflichtiges Medikament angesehen wird und nicht wie ein rezeptfreies, sexuelles Hilfsmittel. Ein Rezept von einem Arzt kann sicherstellen, dass die Tablette für die Einnahme sicher ist und Gesundheitsvorteile mit geringen Nebenwirkungen bietet.

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