Wie sicher ist die Antibabypille?

Das sollten Sie zum Pearl-Index & zur Wirkung wissen!

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Die Antibabypille hat den Ruf des sichersten Verhütungsmittels. Doch wie sicher ist die Pille genau?

 

Inhaltsverzeichnis

Wie wirkt die Antibabypille?
Wie sicher ist die Pille genau?
Was kann die Wirkungsweise der Pille beeinflussen?
Was kann ich tun, falls ich die Pille vergessen habe oder Antibiotika einnehmen muss?
Wie sicher ist die Pille in Bezug auf meine Gesundheit?
 


Wie wirkt die Antibabypille?

Die meisten Antibabypillen sind sogenannte Kombinationspillen, sprich sie enthalten zwei verschiedene Hormone, um einer Schwangerschaft entgegenzuwirken. Dabei handelt es sich um zwei natürlich im Körper vorkommende, weibliche Geschlechtshormone: Östrogen sowie Gestagen. Die beiden enthaltenen Hormone bieten zweifachen Schutz vor einer Schwangerschaft. Das Gestagen sorgt dafür, dass der Transport der Spermien erschwert wird, und sie dadurch nicht zur Gebärmutter gelangen können. Außerdem wird das Wachstum der schwangerschaftsvorbereitenden Gebärmutterschleimhaut gehemmt. Das Östrogen hemmt primär die Reifung des Eis im Eierstock. Zudem werden die Hormone gehemmt, welche den Eisprung auslösen; in der Regel findet gar kein Eisprung statt. Durch diese Kombination wird eine Schwangerschaft zuverlässig verhindert.

Nebst den kombinierten Pillen gibt es auch sogenannte Minipillen. Bei diesen ist kein Östrogen, sondern nur ein Gestagen enthalten. Daher ist es bei diesen Pillen umso wichtiger, dass die Pille korrekt und immer zur selben Zeit eingenommen wird.

Wie sicher ist die Pille genau?

Die Sicherheit vom Verhütungsmittel wird in der Regel durch den sogenannten Pearl-Index gemessen. Beim Pearl-Index handelt es sich um eine Kennzahl, welche angibt, wie viele pro 100 Frauen im Jahr trotz korrekter Anwendung schwanger werden. Je niedriger der Pearl-Index, umso sicherer das Verhütungsmittel.

Der Pearl-Index der kombinierten Antibabypille bewegt sich zwischen 0,1 und 0,9. Dies bedeutet, dass zirka eine bis neun pro 1000 Frauen trotz korrekter Anwendung der Pille jedes Jahr schwanger werden. Obwohl die Pille durchaus sehr sicher ist, kann sie, wie jedes andere Verhütungsmittel auch, keine vollständige Garantie bieten. Minipillen sind zwar ebenfalls sehr sicher, haben aber einen leicht höheren Pearl-Index: er bewegt sich zwischen 0,5 und 3 bei Pillen, welche lediglich ein Gestagen enthalten.

Beachten Sie, dass der Pearl-Index die Sicherheit des Verhütungsmittels bei korrekter Anwendung angibt. Achten Sie daher stets darauf, dass Sie die Pille zur selben Zeit einnehmen, um die Wirksamkeit aufrechtzuerhalten.


Was kann die Wirkungsweise der Pille beeinflussen?

Die Pille ist am zuverlässigsten, wenn sie immer zur selben Uhrzeit eingenommen wird. Falls Sie die Einnahme der Pille einmal vergessen, kann dies die Wirksamkeit des Medikaments stark kompromittieren. Nebst Vergessen können auch Magen-Darmerkrankungen wie etwa Durchfall oder Erbrechen einen negativen Einfluss auf die Wirksamkeit der Pille haben. Denken Sie auf Reisen auch daran, die Zeitverschiebung in Betracht zu ziehen. Die Pille sollte immer etwa zur gleichen Uhrzeit eingenommen werden; auf Reisen verschiebt sich diese Uhrzeit teils leicht.

Auch gewisse Medikamente können die Sicherheit der Pille negativ beeinflussen. Dazu gehören insbesondere Medikamente, welche gegen Epilepsie oder HIV eingesetzt werden. Falls Sie solche Medikamente einnehmen müssen, besprechen Sie dies mit Ihrem Frauenarzt oder Ihrer Frauenärztin. Allenfalls müssen Sie eine höhere Dosierung einnehmen, oder eine andere Verhütungsmethode in Betracht ziehen. Nebst solchen Medikamenten, welche meist ein Leben lang eingenommen werden müssen, gibt es auch situationsbedingte Medikamente, welche einen Einfluss auf die Pille nehmen können. Insbesondere Migränemedikamente und Beruhigungsmittel, welche Johanniskraut enthalten, sowie Antibiotika können die Wirkung der Pille herabsetzen.

Viele Frauen fragen sich, ob auch Alkohol die Wirkung der Pille beeinflussen kann. Alkohol an und für sich beeinträchtigt die Sicherheit zwar nicht, aber erhöht das Risiko für Vergessen, sowie Erbrechen. Daher kann Alkohol einen indirekten Einfluss auf die Wirkung der Pille haben.


Was kann ich tun, falls ich die Pille vergessen habe oder Antibiotika einnehmen muss?

Sie können die Sicherheit der Pille individuell wiederherstellen, falls Sie die Einnahme einmal vergessen haben, oder beispielsweise Antibiotika einnehmen müssen. Oftmals sollte zusätzlich noch eine Barrieremethode der Verhütung, wie etwa ein Kondom, verwendet werden, um das Risiko einer ungewollten Schwangerschaft zu minimieren. Falls Sie die Einnahme der Pille vergessen haben, nehmen Sie die vergessene Pille stets nach, auch falls dies bedeutet, dass Sie zwei Pillen an einem Tag einnehmen. Falls Sie in den Tagen vor dem Vergessen ungeschützen Geschlechtsverkehr hatten, sollten Sie sich überlegen, allenfalls die Pille danach einzunehmen. Diese verzögert den Eisprung und kann dadurch eine Schwangerschaft verhindern. Wenden Sie sich stets an einen Arzt oder eine Ärztin, oder an Apotheker, ehe Sie die Pille danach einnehmen. Falls kein Geschlechtsverkehr stattgefunden hat, sollten Sie mindestens in der kommenden Woche, allenfalls gar für den Rest des Zykluses zusätzlich mit einem Kondom verhüten.

Dieselben Hinweise gelten, falls Sie innerhalb der ersten vier Stunden nach Einnahme der Antibabypille Durchfall haben, oder erbrechen müssen.

Falls Sie kurzzeitig Medikamente einnehmen müssen, welche die Wirkung der Pille herabsetzen können, verhüten Sie am besten zusätzlich mit Kondomen, um einer ungewollten Schwangerschaft vorzubeugen. Falls Sie an einer Erkrankung leiden, welche permanent den Einsatz von Medikamenten erfordert, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, um eine geeignete Verhütungsmethode zu eruieren.  


Wie sicher ist die Pille in Bezug auf meine Gesundheit?

Nebst der Sicherheit der Pille in Bezug auf die Empfängnisverhütung haben viele Frauen auch Fragen bezüglich des Einflusses der Pille auf die eigene Gesundheit. Vorab: grundsätzlich ist die Antibabypille sehr sicher in Bezug auf die Gesundheit. Allerdings kann sie, wie jedes andere Medikament, auch Risiken bergen.

Primär denken die meisten Frauen an das erhöhte Thromboserisiko. Tatsächlich ist das Risiko für eine Thrombose erhöht, falls Sie die Pille einnehmen. Während lediglich zirka 2 von 10’000 Frauen im Jahr eine Thrombose erleiden, welche nicht hormonell verhüten, liegt diese Zahl zwischen 5 und 11 Frauen pro Jahr, welche mit der Antibabypille verhüten. Dabei kommt es darauf an, ob Sie eine Pille der zweiten Generation, oder der dritten oder vierten Generation verwenden. Antibabypillen der dritten und vierten Generation weisen typischerweise ein höheres Thromboserisiko auf, als Pillen der ersten und zweiten Generation. Allerdings ist dieses Risiko immer noch sehr gering. Insbesondere, falls Sie gesund sind, ist das Risiko, eine Thrombose zu erleiden, minimal. Jedoch erhöht sich dieses Risiko unter gewissen Umständen. Beispielsweise haben Raucherinnen, übergewichtige Frauen sowie Frauen über 35 Jahren ein erhöhtes Risiko für eine Thrombose. Falls einer dieser Faktoren auf Sie zutrifft, wenden Sie sich unbedingt an Ihre Frauenärztin oder Ihren Frauenarzt, und besprechen Sie die Risiken der Antibabypille.

Wie jedes andere Medikament kann auch die Pille zu Nebenwirkungen führen. Meist treten diese Nebenwirkungen nur zu Beginn der Anwendung auf; falls sie allerdings längerfristig anhalten, sollten Sie Ihre Ärztin oder Ihren Arzt aufsuchen. Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Kopfschmerzen, leichte Zwischenblutungen sowie fehlende sexuelle Lust. In seltenen Fällen kann die Pille auch depressive Verstimmungen verursachen. Bei Pillen der zweiten Generation können vermehrt auch Akne, unerwünschter Haarwuchs sowie Menstruationsbeschwerden auftreten.

Die Pille ist ein Medikament, welches stark in Ihren Hormonhaushalt eingreift. Sie sollten deshalb bei der Einnahme stets Vorsicht walten lassen. Korrekt angewendet ist das Medikament allerdings sicher, sowohl bezüglich der Empfängnisverhütung, wie auch bezüglich Ihrer Gesundheit.

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