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Dr Philip Kalpsing

Von Dr. Philipp Klapsing überprüft

Letzte Überprüfung am 05.07.2021

Über

Was ist die Pille?

Die Antibabypille (auch einfach “die Pille” genannt) gibt es seit den 60er Jahren und ist eine beliebte Verhütungsmethode für Frauen, die nicht auf Sex verzichten möchten, aber keine Schwangerschaft wünschen. Die Antibabypille wird neben der Empfängnisverhütung auch bei weiteren Beschwerden wie  schmerzhafter Periode, Endometriose oder prämenstruellem Syndrom (PMS) eingesetzt. Oft kommt es aufgrund der hormonellen Wirkung der Pille bei vielen Frauen zu einer Besserung von Aknesymptomen, wenn bestimmte Pillentypen eingenommen werden.

Eine Schwangerschaft wird durch die Pille verhindert, indem der Eisprung verhindert wird oder durch eine Verdickung des Zervikalschleims (Schleim im Bereich des Gebärmutterhals).

Östrogene verhindern den Eisprung (Ovulation), daher heißen Kombinationspillen und Mikropillen auch Ovulationshemmer.

Gestagene machen den Schleim am Muttermund für Spermien undurchlässiger. Die Spermien können im Prinzip nicht mehr in die Gebärmutter gelangen. Außerdem wird Gebärmutterschleimhaut nicht mehr auf eine Einnistung auf ein befruchtetes Ei vorbereitet, so dass eine Einnistung nicht mehr erfolgen kann.

In Deutschland ist die Pille das am häufigsten verwendete Mittel zur Verhütung einer Schwangerschaft.

Wenn Sie mit Ihrer aktuellen Antibabypille zufrieden sind, nutzen Sie unseren Service, um sie weiter zu beziehen, ganz ohne Arzttermine oder Stress. Es geht ganz einfach: Füllen Sie einen kurzen Online-Fragebogen aus, wählen Sie Ihre Pille und melden Sie sich an oder loggen Sie sich ein, um zu bezahlen.  Ihre Medikamentenbestellung wird von einem unserer Ärzte geprüft und bei bestehender Indikation erhalten Sie Ihre Bestellung in diskreter Verpackung per Paketversand.

Wie wirksam ist die Pille?

Die modernen Antibabypillen sind bei regelmäßiger Einnahme der Tabletten sichere Verhütungsmethoden. Ein Maß für die Sicherheit der Verhütung ist der sogenannte Pearl-Index.bezieht sich auf die  Anzahl der Schwangerschaften bei Einnahme der Pille über einen Zeitraum von einem Jahr bei einer Gruppe von 100 Frauen. Der Pearl-Index für die Pille liegt bei ca. 0,3. Anders gesagt, von 100 Frauen, die die Pille einnehmen, werden im Schnitt 0,3 Frauen pro Jahr schwanger. Weiter gedacht, wenn 1000 Frauen die Pille ein Jahr lang einnehmen, dann werden davon etwa 3 Frauen dennoch schwanger. Ohne Einnahme der Pille würden bei regelmäßigem Sex etwa 30 bis 85% der Frauen schwanger.

Kann ich ungeschützten Sex haben, sobald ich die Pille nehme?

Einige Pillen, wie Marvelon, bieten sofortigen Schutz, wenn Sie die erste Pille am ersten Tag Ihrer Periode einnehmen. Wenn Sie sie später einnehmen, ist ein Barriereschutz (d.h. ein Kondom) für eine Woche erforderlich. Einige Pillen, wie Microgynon, sind in einer Packung mit 28 Tabletten erhältlich, 7 davon sind Placebo-Tabletten. Dies hilft Ihnen, eine Routine einzuhalten, damit Sie nicht vergessen, die Pille zu nehmen und damit riskieren, den Schutz zu verlieren. 

Sie sollten ungeschützten Sex dennoch generell vermeiden, außer Sie sind sicher, dass Ihr Partner keine sexuell übertragbare Erkrankungen wie Chlamydien, Gonorrhö, HPV, Herpes oder HIV hat. Beachten Sie, dass auch ohne Symptome bei ihrem Partner eine Infektion möglich ist und Sie sich bei asymptomatischen Partnern anstecken können. Eine gute Methode ist die Anwendung von Kondomen, insbesondere wenn Sie nicht in einer festen Partnerschaft leben.

Ich habe vergessen, meine Pille zu nehmen - was soll ich tun?

Sie sollten die Pille jeden Tag zur gleichen Zeit einnehmen. Wenn Sie eine Einnahme vergessen haben, kann dies die Verhütungswirkung beeinträchtigen. Bei den meisten Pillen ist eine maximale Verzögerung von 12 Stunden möglich. Bei einigen Pillen kann die Wirksamkeit jedoch bereits nach kürzerer Zeit beeinträchtigt sein. Nähere Informationen zur Einnahme der Pille entnehmen Sie bitte der Packungsbeilage.

Ist die Pille sicher?

Die Pille selbst ist bei korrekter Anwendung ein sicherer Schutz vor Schwangerschaft.
Grundsätzlich ist die Anwendung der Pille nach gründlicher ärztlicher Beratung und Risikoabwägung sicher. Es ist aber wichtig, dass bestimmte Pillentypen vermieden werden, wenn bei Ihnen Risikofaktoren z.B. für Thrombose oder Vorerkrankungen vorliegen. Dies kann ihr Arzt im Untersuchung und Abwägung gemeinsam mit Ihnen besprechen. Ein erhöhtes Risiko für Thrombosen besteht bei Anwendung von Konbinationspillen und Mikropillen.  Bestimmte Tumorerkrankungen werden bei Daueranwendung der Pille häufiger beobachtet, als bei Nutzung alternativer Empfängnisverhütungsmethoden.

Was ist eine Thrombose?

Thrombose ist die Bezeichnung für Blutgerinnsel, die sich innerhalb eines Gefäßes bilden. Davon können sich unter Umständen Teile ablösen und eine Lungenembolie verursachen. Diese Thrombosen kommen selten vor, doch Sie sollten über dieses Thema mit Ihrem behandelnden Arzt sprechen, um das geeignetste Verhütungsmittel für Sie zu finden.

Was hat der Blutdruck mit der Pille zu tun?

Die Pille kann ihren Blutdruck erhöhen. Daher ist es wichtig, dass Sie ihren Blutdruck überprüfen lassen, wenn Sie zum ersten Mal eine neue Pille einnehmen. Wenn Sie dies bereits getan haben, ist es nur noch einmal pro Jahr notwendig.

Woher weiß ich, ob ich die Pille nehmen darf oder nicht?

Es gibt bestimmte Risikofaktoren, die das Risiko erhöhen, bei der Einnahme der Pille Komplikationen wie Thrombosen oder Schlaganfälle zu erleiden. Hierzu zählen unter anderem: Alter über 35 Jahre, Rauchen, Übergewicht (BMI>30), Thrombosen, Migräne mit Aura und Bluthochdruck.  In jedem Fall sollte vor ersten Einnahme der Pille eine individuelle Beratung und Risikoprüfung durch ihren Arzt erfolgen.

Besteht bei Einnahme der Pille ein erhöhtes Krebsrisiko?

Die dauerhafte Einnahme der Pille hat unterschiedliche Wirkungen auf Ihr Krebsrisiko. Das Risiko für einige Krebserkrankungen kann sinken, während es für andere Krebserkrankungen ansteigen kann. Bitte besprechen Sie ihre Fragen zu diesem Thema in jedem Falle mit Ihrem behandelnden Frauenarzt oder Hausarzt, bevor Sie mit einer Einnahme beginnen. 

Brustkrebsrisiko
Generell ist unklar, ob die Einnahme der Pille das Brustkrebsrisiko erhöht. Allerdings haben Frauen, die eine familiäre BRCA-½-Mutation (Brustkrebsgen) haben, ein vermutlich leicht erhöhtes Brustkrebsrisiko bei Anwendung der Antibabypille. Wenn in Ihrer Familie Brustkrebserkrankungen aufgetreten sind, sollten bei Ihnen in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt weitere Untersuchungen vorgenommen werden, bevor eine Pilleneinnahme durchgeführt wird.

Gebärmutterhalskrebs
Es gibt ein erhöhtes Risiko für ein Zervixkarzinom bei Anwenderinnen von kombinierten oralen Kontrazeptiva. Bei Anwendung der sogenannten Minipille gibt es keinen Hinweis auf ein erhöhtes Krebsrisiko für Gebärmutterhalskrebs.

Kombinierte Antibabypillen (Gestagen und Östrogen) verringern bei längerer Einnahme das Krebsrisiko für folgende Tumoren:

  • Ovarialkarzinom
  • Endometriumkarzinome
  • Darmkrebs

Ein erhöhtes Risiko für die Entstehung von Lebertumoren durch die Einnahme der Antibabypille wird nach langjähriger Einnahme der Pille vermutet, ist aber nicht abschließend gesichert.

Wie wird die Pille eingenommen?

Die Pille wird einmal täglich eingenommen. Am einfachsten ist es in der Regel, dies jeden Tag zur gleichen Zeit mit einem vollen Glas Wasser zu tun. Die Pille ist in Packungen zu 21 oder 28 Tabletten erhältlich. Der Hauptunterschied ist, dass die letzten 7 Tabletten in der 28er Packung Placebos sind, die keine Medikamente enthalten. Diese helfen Ihnen dabei, eine Routine einzuhalten, und erinnert Sie somit daran, die Pille zu nehmen.

Bei der 21er Packung: Nehmen Sie täglich 21 Tage lang eine Tablette und legen Sie anschließend eine Pause von 7 Tagen ein.

Bei der 28er Packung: Nehmen Sie 28 Tage lang täglich eine Tablette ohne Pause ein.

Kann ich die Pille rezeptfrei kaufen?

Nein, die Antibabypille ist in Deutschland verschreibungspflichtig, daher können Sie entweder ein Rezept von Ihrem Hausarzt bekommen oder unseren Online-Arztservice für die Bestellung Ihrer bereits verordneten Pille nutzen. Einer unserer Ärzte stellt nach Prüfung der Indikatino ein Rezept aus, wir schicken es direkt an unsere Versandapotheke, die Ihre Pille zu Ihnen nach Hause oder an eine Adresse Ihrer Wahl liefert.

Behandlungsoptionen

Verschiedene Arten der Pille

Die Antibabypille wird grundsätzlich in drei verschiedene Kategorien unterschieden.

  • Kombinations-Antibabypille (Gestagen plus Östrogen)
  • Mikropille (niedrig dosierte Kombinationspille)
  • Mini-Pille (Gestagenpille)

Die drei Pillenarten Kombinationspille, Mikropille oder Minipille erzielen im Wesentlichen das gleiche wichtige Ergebnis: sie sorgen für eine sichere Empfängnisverhütung.

Allerdings unterscheiden sich die verschiedenen Pillenarten dennoch deutlich voneinander.

Die Kombinationspille enthält Gestagene und Östrogene. Die Mikropille ebenfalls, aber in geringerer Konzentration. Die Minipille hingegen ist ein reines Gestagenpräparat. 

Vorteile der Kombinations- und Mikropille sind die hohe Sicherheit, auch beim einmaligen Vergessen der Einnahme und die gute Verträglichkeit. Nachteilig ist das nachgewiesene erhöhte Thromboserisiko im Vergleich zur Minipille.

Die Minipillle ist bei regelmäßiger Einnahme ebenfalls sehr sicher, aber wenn die Einnahme vergessen wird, kommt es zu einem erhöhten Risiko einer ungewollten Schwangerschaft. Zwischenblutungen können ebenfalls bei Einnahme einer Minipille vorkommen. Der große Vorteil der Minipille ist, dass es bei dieser Pillenart kein erhöhtes Thromboserisiko gibt. Daher ist diese Pille insbesondere für Frauen mit einem generell erhöhten Thromboserisiko wie Raucherinnen zu empfehlen.

Was ist der Unterschied zwischen Kombinationspille, Mikropille und Minipille?

Eine Kombi-Pille enthält synthetische Versionen der beiden körpereigenen Hormone Östrogen und Gestagen.

Die Mikropille enthält eine geringere Menge der Hormone, die in der Kombinationspille enthalten sind. Ihr Hausarzt wird entscheiden, welches für Sie geeignet ist.

Die Minipille enthält nur eines der Hormone, nämlich Gestagen. Bei richtiger Einnahme ist die Minipille ebenso wirksam wie die Kombinationspille.

Kobipille und Mikropille verhindern den Eisprung verhindern und somit die Befruchtung der  Eizelle. Die Gestagenpille unterdrückt den Eisprung in der Regel nicht, sondern bewirkt hingegen die Verdickung des Zervikalschleims, so dass die Befruchtung der Eizelle unterbleibt.

Welche Pillen sind bei Kapsel erhältlich?

Eine vollständige Liste unserer Antibabypillen-Produkte können Sie weiter oben auf dieser Seite einsehen.

Welche Antibabypille ist die richtige für mich?

Ihr behandelnder Gynäkologe oder Hausarzt muss Ihren Gesundheitszustand beurteilen und gemeinsam mit Ihnen entscheiden, welche Pille für Sie am besten geeignet ist. Bestimmte Pillenarten, wie die Minipille eignen sich besonders für Frauen mit einem erhöhten Thromboserisiko, wie z.B. Raucherinnen oder ältere Patientinnen. Andere Pillenarten bieten Vorteile hinsichtlich ihrer positiven Wirkung auf Vorerkrankungen wie Akne.

Nebenwirkungen

Häufige Nebenwirkungen der Antibabypille

Bei Einnahme der Antibabypille kann es zu einer Reihe von Nebenwirkungen kommen. Dazu zählen zum Beispiel Übelkeit, Gewichtszunahme, Stimmungsschwankungen, Zwischenblutungen, Kopfschmerzen oder nachlassende Lust am Sex. Oft bessern sich diese Beschwerden nach einigen Wochen wieder. Wenn dies nicht der Fall ist, kann es sinnvoll sein, auf eine andere Pille zu wechseln. Ernstere Nebenwirkungen wie Thrombosen (Bltugerinnselbildung) treten vor allem bei Raucherinnen und bei gleichzeitiger Anwendung von Kombinationspräparaten mit Gestagen und Östrogenanteil und zu Beginn der Behandlung auf. Nach dem ersten Behandlungsjahr sinkt das Thromboserisiko ab. Reione Gestagenpräparate bewirken kein erhöhtes Thromboserisiko.

Besteht durch die Antibabypille ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko?

Die Antibabypille kann erhöhten Blutdruck verursachen. Daher sollten Sie, bevor Sie mit der Einnahme der Pille beginnen, Ihren Blutdruck messen lassen. Dies können Sie in den meisten öffentlichen Apotheken kostenlos oder bei Ihrem Hausarzt tun. Die Einnahme der kombinierten Antibabypille oder der Mikropille ist mit einem erhöhten Thromboserisiko (Blutgerinnselbildung) verbunden.Generell sollten Sie vor der Einnahme der Pille einen Arzt konsultieren um mögliche Risikofaktoren und Ausschlusskriterien für einen bestimmte Pillensorte zu identifizieren.

Kann die Pille zusammen mit anderen Medikamenten eingenommen werden?

Grundsätzlich verträgt sich die Einnahme der Antibabypille mit zahlreichen Medikamenten. Dennoch kann es bei gleichzeitiger Einnahme der Antibabypille und anderer Medikamente zu unerwünschten Wechselwirkungen kommen. So können bestimmte Medikamente die Wirkung der Pille so stark schwächen, dass es zu einer ungewollten Schwangerschaft kommen kann. Umgekeht ist es möglich, dass die Einnahme der Pille die Effektivität anderer Medikamente beeinträchtigt. 

Wenn Sie weitere Medikamente neben der Pille einnehmen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt und lesen Sie die Packungsbeilage ihres Medikaments und der jeweiligen Antibabypille, um solche Wechselwirkungen im vorhinein auszuschließen.

Fragen & Antworten

Warum wird Trinovum nicht verkauft?

Bei TriNovum handelte es sich um eine sogenannte Kombinationspille, sprich sie verwendete sowohl ein Östrogen als auch ein Gestagen um die empfängnisverhütende Wirkung zu erzielen. Das entsprechende Gestagen ist Norethisteron, das Östrogen ist Ethinylestradiol.

Anders als viele andere Kombinationspillen war TriNovum ein sogenanntes Dreiphasenpräparat. Dies bedeutet, dass nicht alle Pille in derselben Wirkstoffkonzentration vorliegen. Daher ist es umso wichtiger, die einzelnen Pillen an den exakt vorgeschriebenen Wochentagen einzunehmen. Die erste Gruppe der Pille enthält jeweils 1 mg Norethisteron pro Tablette sowie 0,034 mg Ethinylestradiol; die zweite Gruppe enthält 0,5 mg Norethisteron und 0,035 mg Ethinylestradiol; die letzte Gruppe enthält 0,75 mg Norethisteron und 0,035 mg Ethinylestradiol pro Tablette. Diese Art der Dosierung soll den weiblichen Zyklus besser imitieren.

TriNovum ist auf dem Markt mittlerweile nicht mehr erhältlich. Dies liegt daran, dass der Hersteller die Produktion Ende Januar 2016 eingestellt hat. Der Hersteller hat allerdings versichert, dass die Einstellung der Produktion nichts mit Sicherheitsbedenken zu tun hat.

Falls Sie eine Alternative zu TriNovum wünschen, können Sie primär nach Antibabypillen Ausschau halten, welche dasselbe Gestagen enthalten. Dazu gehören beispielsweise Conceplan M oder Eve 20 oder 30. Dies sind allerdings Einphasenpräparate, sprich alle Pillen liegen in derselben Dosierung vor. Falls Sie lieber ein Dreiphasenpräparat einnehmen möchten, können Sie Novial Pille, Novastep oder Triquilar in Betracht ziehen. Diese Präparate enthalten allerdings ein anderes Gestagen, nämlich Levonorgestrel. Konsultieren Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin, falls Sie Bedenken bezüglich dieser Alternativen haben.

Bekommt man durch die Antibabypille größere Brüste?

Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Brüste gewachsen sind, seit Sie die Pille nehmen? Dies kann durchaus der Fall sein. Vergrößerte Brüste sowie allgemeine Gewichtszunahme sind gängige Nebeneffekte der Antibabypille. Dafür ist in erster Linie das Östrogen verantwortlich. Östrogen bewirkt eine vermehrte Wassereinlagerung in den Geweben, insbesondere auch in den Brüsten. Antibabypillen der ersten und zweiten Generation weisen in der Regel einen höheren Östrogengehalt auf, weshalb sie eher zu größeren Brüsten führen als Pillen der dritten und vierten Generation. Frauen berichten darüber, dass ihr Brustumfang um bis zu zwei Körbchengrößen gewachsen sei nachdem sie Pillen der ersten Generation eingenommen haben. Eine derart starke Zunahme ist bei Pillen der dritten und vierten Generation unwahrscheinlich.

Der Effekt der Pille auf die Körbchengröße ist nicht permanent. Normalerweise verschwinden die Wassereinlagerungen wieder nachdem die Pille abgesetzt wird.

Ist die Antibabypille gut gegen unreine Haut oder Akne?

Unreine Haut oder Akne ist meist hormonell bedingt. Dabei wird in den Hautzellen zu viel Talg produziert  und die Poren verstopfen. Dadurch können wiederum weder der überschüssige Talg noch eventueller Schmutz aus den Poren abfließen. Dies führt dazu, dass sich die Poren entzünden und Pickel entstehen.

Bei Frauen ist dieses hormonelle Ungleichgewicht oft auf eine übermäßige Produktion von männlichen Sexualhormonen wie Testosteron zurückzuführen. Dieses Hormon regt die Produktion von Talg an und es kommt zu einem Überschuss, wodurch Pickel entstehen. Gewisse Antibabypillen besitzen einen antiandrogenen Effekt – dies bedeutet, dass Testosteron und andere männliche Sexualhormone unterdrückt werden und der Hormonhaushalt ausgeglichen wird.

Insbesondere kombinierte Antibabypillen können einen antiandrogenen Effekt haben. Das Östrogen ruft eine Proteinproduktion hervor; diese Proteine binden Testosteron und entfernen es somit aus dem Körper. Östrogen ist in jeder kombinierten Pille enthalten. Wie effektiv die Pille auf das Hautbild wirkt, hängt jedoch in erster Linie vom enthaltenen Gestagen ab. Gestagene wie Drospirenon, Dienogest und Chlormadinonacetat, wirken antiandrogen und haben daher einen positiven Einfluss auf das Hautbild. Die Haut wird praller, und die Talgproduktion wird reduziert. Daher werden diese Pillen gerne an Frauen mit Akne verschrieben. Sie sollten jedoch nicht vorschnell als Wundermittel bezeichnet werden. Denn diese Gestagene sind auch dafür bekannt, dass sie ein höheres Thromboserisiko haben. Ein Abwägen der Risiken ist daher angebracht. Dies gilt insbesondere für übergewichtige Frauen und Raucherinnen.

Kombinierte Pillen mit anderen Gestagenen hingegen können neutral oder androgen wirken. Diese Pillen haben in der Regel keinen oder gar einen negativen Effekt auf das Hautbild. Insbesondere Pillen der ersten und zweiten Generation können weniger zur Behandlung von Akne eingesetzt werden. Die Gestagene Levonorgestrel, Gestoden und Desogestrel etwa haben eine leicht androgene Wirkung. Sie wirken daher selbst ähnlich wie männliche Sexualhormone und können zu unreiner Haut beitragen. Diese Pillen weisen jedoch ein geringeres Thromboserisiko auf. Auch hier ist eine Risikoabwägung sinnvoll. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, welche Pille besser für Sie geeignet ist, falls Sie an Akne leiden.

Beachten Sie, dass die Haut unmittelbar nach dem Absetzen der Pille wieder unreiner werden kann. Dies ist auf die Veränderung im Hormonhaushalt zurückzuführen.

Hilft die Pille gegen das Prämenstruelle Syndrom (PMS)?

Unter dem Prämenstruelles Syndrom (kurz: PMS) versteht man Schmerzen und andere Beschwerden, die bei manchen Frauen vor der Periode auftreten. Meist treten die Beschwerden zirka vier Tage vor der Blutung auf und nehmen ab, sobald die Menstruation eintritt.

Die Symptome können unterschiedlicher Natur sein. Bei manchen Frauen äußern sich diese primär physisch, beispielsweise durch Unterleibsschmerzen, Rückenschmerzen, Spannungsgefühl in den Brüsten oder unreine Haut. Andere Frauen klagen eher über psychische Symptome, wie emotionale Ausbrüche.

Die Ursachen für PMS sind nicht abschließend geklärt. Jedoch geht man davon aus, dass beispielsweise ein hormonelles Ungleichgewicht diese Beschwerden auslösen können. Insbesondere, falls das Gleichgewicht zwischen Östrogen und Progesteron während des Zyklus gestört ist, kann dies für Frauen unangenehm sein. Denn ein Ungleichgewicht kann sowohl die Brustdrüsen anschwellen lassen sowie Wassereinlagerungen fördern. Im Allgemeinen kann auch der Abbau von Progesteron Symptome lindern.

Studien belegen, dass die Antibabypille bei Beschwerden durch PMS helfen kann. Denn bei der Einnahme der Antibabypille kommt es lediglich zu sogenannten „Abbruchblutungen“, wobei es sich nicht um eine natürliche Menstruation handelt. Zudem wird die Lutealphase des Zyklus unterdrückt. Dadurch ist der Körper bei der Einnahme der Antibabypille nicht derart intensiven Hormonschwankungen ausgesetzt wie bei einem natürlichen Zyklus. Somit kann das Gleichgewicht zwischen Östrogen und Progesteron nicht in ein übermäßiges Ungleichgewicht fallen.

Beachten Sie, dass Minipillen, sprich Pillen ohne Östrogen, diesen Effekt nicht oder nur vermindert aufweisen. Es ist insbesondere das Östrogen, welches den Hormonhaushalt ausgleichen kann, und in die Lutealphase eingreift. Ziehen Sie daher eine kombinierte Pille in Betracht, sollten Sie an PMS leiden.

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