DHT und sein Einfluss auf Haarausfall

Dihydrotestosteron (DHT) - wichtiges Geschlechtshormon

Dihydrotestosteron (DHT) ist ein wichtiges Geschlechtshormon, kann allerdings auch zu Haarausfall führen. Erfahren Sie hier mehr über diesen Zusammenhang.


Haarausfall - ein weit verbreitetes Problem

Haarausfall ist für die Betroffenen sehr belastend. Obwohl meist Männer betroffen sind, kann Haarausfall auch bei Frauen auftreten. Haarausfall kann verschiedene Formen annehmen. Die häufigste Form dabei ist erblich bedingter Haarausfall, wobei das Hormon DHT eine wichtige Rolle spielt. Mehr als 60% der Betroffenen leiden an erblich bedingtem Haarausfall.  Nebst erblich bedingtem Haarausfall gibt es noch den kreisrunden Haarausfall, diffusen Haarausfall und den Haarausfall, welcher keine spezifische Form annimmt.

Bei erblich bedingtem Haarausfall spielen meist Hormone wie DHT eine Rolle. Hormone übernehmen im Körper eine zentrale Rolle, da sie den Stoffwechsel steuern sowie Abwehrkräfte mobilisieren. Falls jedoch eine Störung des Hormonhaushalts vorliegt, kann dies zu ungewollten Nebenwirkungen führen.

Erfahren Sie in der Folge mehr darüber, wie eine Überempfindlichkeit auf das Hormon DHT mit Haarausfall zusammenhängt.

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Wie entsteht DHT?

Bei Dihydrotestosteron (DHT) handelt es sich um ein Geschlechtshormon; genauer gesagt ist DHT eine Abwandlung des Hormons Testosteron. Dabei handelt es sich um die biologisch aktivste Form von Testosteron. Bei der Entstehung von DHT spielt das Enzym 5-Alpha-Reduktase eine entscheidende Rolle. Dieses Enzym sorgt dafür, dass durch eine chemische Reaktion Testosteron in DHT umgewandelt wird.

Im Grundsatz ist DHT äußerst wichtig. Es ist an der Entwicklung des männlichen Embryos beteiligt und sorgt maßgeblich für die Entwicklung von Jungen in der Pubertät. Es sorgt für Bartwuchs sowie Körperbehaarung und ist an der Entwicklung der Prostata beteiligt.

DHT ist zwar ein männliches Hormon, kommt jedoch auch in geringer Konzentration bei Frauen vor.
 

DHT und seine Rolle bei erblich bedingtem Haarausfall

Erblich bedingter Haarausfall ist die häufigste Form von Haarausfall, sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Bei den Betroffenen liegt hier eine veranlagungsbedingte Empfindlichkeit der Haarfollikel vor. Dabei sind die Haarwurzeln überempfindlich gegenüber DHT, weshalb DHT-bedingter Haarausfall als erblich bedingter Haarausfall bezeichnet wird.

Falls eine Überempfindlichkeit gegenüber DHT vorliegt, verkleinert das Hormon die Haarfollikel, wodurch diese lediglich eingeschränkt Haare produzieren können und die Haare schneller ausfallen. Außerdem wird die Wachstumsphase der Follikel verkürzt und die Ruhephase verlängert, was sich ebenfalls negativ auf das Haarwachstum auswirkt. Schließlich werden bei einer DHT Überempfindlichkeit auch die blutzuführenden Kapillaren verengt, wodurch die Follikel nicht mehr mit genügend Nährstoffen versorgt werden können. Dadurch verkümmern die Follikel und können keine Haare mehr produzieren.

Lebensalter ist bei erblich bedingtem Haarausfall ein wichtiger Faktor. Je älter die Person, desto mehr zeigt sich der Effekt von erblich bedingtem Haarausfall. Meist beginnt die Veränderung zwischen dem 30. und dem 40. Lebensjahr.
 

Was kann man gegen DHT-bedingten Haarausfall unternehmen?

Man kann auf verschiedene Weisen gegen erblich bedingten Haarausfall vorgehen. Bei einigen Betroffenen verschreiben Ärzte den Wirkstoff Finasterid. Dieser Wirkstoff kann die Ursachen des Haarausfalls direkt bekämpfen. Finasterid hemmt das Enzym, welches Testosteron in DHT umwandelt. Da diese Umwandlung nicht mehr stattfinden kann, liegt DHT in geringerer Konzentration vor. Durch die niedrigere Konzentration kann die Nährstoffzufuhr zu den Haarwurzeln aufrechterhalten werden, und die Follikel können weiterhin Haare produzieren und der Haarausfall wird gestoppt.

Die Wirkung von Finestarid ist belegt; bei fast 80% der Männer konnte der Haarausfall gestoppt werden. Der Wirkstoff wird auch schon seit längerem zur Behandlung von Prostata-Vergrößerungen eingesetzt. Der Vorteil dieses Wirkstoffes ist, dass er keine Nebenwirkungen auf andere Sexualhormone hat; Testosteron beispielsweise wird in seiner vollen Konzentration aufrechterhalten. Allerdings ist der Wirkstoff nicht zur Behandlung von Haarausfall bei Frauen zugelassen. Wenden Sie sich im Zweifelsfall stets an einen Arzt oder eine Ärztin.

Es gibt auch pflanzliche DHT-Blocker, welche den DHT Spiegel senken können. Dazu gehören Leinsamen, Schwarztee Extrakt sowie Sulforaphan. Der letzte Wirkstoff ist vor allem in Brokkoli, Blumenkohl, Kohlrabi sowie anderen Kohl- und Rettichgemüsen enthalten. Falls Sie diese Lebensmittel in Ihren Alltag einbauen, können Sie dem Haarverlust auf natürlichem Wege entgegenwirken. Achten Sie allerdings darauf, dass dies nur bei leichten Formen und im Anfangsstadium wirksam ist. Bei fortgeschrittenem Haarausfall können diese Lebensmittel in Kombination mit Medikamenten aushelfen.

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