Welche Verhütungsmethode ist am sichersten?

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Empfängnisverhütung kann von einem oder von beiden Mitgliedern eines Paares angewendet werden, um eine Schwangerschaft vorübergehend zu verhindern.

Heutzutage gibt es zahlreiche Möglichkeiten zur Empfängnisverhütung. Die verschiedenen Methoden unterscheiden sich hinsichtlich Sicherheit (Pearl-Index) und ihren Nebenwirkungen. Bei der Wahl des Verhütungsmittels spielt vor allem der Aspekt der Sicherheit eine entscheidende Rolle.

Der Pearl Index liefert hier einen wichtigen Hinweis. Denn er bezeichnet wie viele von hundert Frauen in einem Zeitraum von einem Jahr trotz Verhütungsmittel ungewollt schwanger werden. Je niedriger der Pearl-Index, umso sicherer ist die jeweilige Verhütungsmethode.

 

Inhaltsverzeichnis

1. Antibabypille
2. Spirale
3. Vaginalring/ Verhütungsring
4. Verhütungspflaster/ Hormonpflaster
5. Verhütungsspritze
6. Verhütungsstäbchen (Hormonimplantat, Hormonstäbchen)
7. Kupferspirale/ Kupferkette
8. Diaphragma
9. Kondom (Präservativ)
10. Natürliche Familienplanung (NFP)
Vergleich der verschiedenen Verhütungsmethoden
 

 

Zu den bekanntesten Verhütungsmethoden gehören das Kondom und die Antibabypille. Die Pille ist für viele Frauen dabei die erste Wahl.

Hier erhalten Sie eine Übersicht über die häufigsten Verhütungsmethoden. Grundsätzlich gibt es drei Arten von Verhütungsmitteln: mechanische, hormonelle und chemische. Außerdem gibt es noch natürliche Verhütungsmethoden.
 

1. Antibabypille

In Deutschland ist die Pille das am häufigsten verwendete und beliebteste Verhütungsmittel.

Es gibt zwei verschiedene Arten der Pille. Eine Kombinationspille und eine Minipille.
 
Kombinationspille:

Spricht man von der Pille, ist allgemein das Östrogen-Gestagen-Kombinationspräparat gemeint. Bei einer niedrigeren Dosierung spricht man von der Mikropille. Es gibt Einphasenpräparate, bei denen jede Tablette die gleiche Dosierung von Östrogen und Gestagen enthält. Stufenpräparate enthalten eine wechselnde Dosierung der Hormone, um den natürlichen Monatszyklus nachzuahmen.
 
Minipille:
Diese enthält nur Gestagen und wird deshalb auch Gestagenpille genannt.
 
Wirkungsweise:

Östrogene hemmen die Reifung der Eizelle und unterdrücken den Eisprung. Das Hormon Gestagen verstärkt den Schleimpfropf am Gebärmuttereingang, sodass Spermien nicht durchdringen können. Außerdem verändert es den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, sodass sich eine befruchtete Eizelle nicht einnisten kann.
 
Anwendung:

Die Antibabypille sollte täglich immer zum gleichen Zeitpunkt eingenommen werden. Die meisten Pillen werden über 21 Tage eingenommen. Darauf folgt eine siebentägige Pillenpause, in der die Abbruchblutung einsetzt.
 
Sicherheit:

Der Pearl-Index liegt je nach Präparat zwischen 0,1 bis 1,0. Bei vergessener oder verspäteter Einnahme liegt das Sicherheitsfenster bei 12 Stunden.

Gemäß heutigen Untersuchungen hat die Einnahme der Pille bei einer unbemerkten Schwangerschaft keine negativen Auswirkungen auf das Ungeborene.
 
Vorteile:

Die Verhütung mit der Antibabypille ist unkompliziert und bequem. Zudem gehört sie zu den sichersten Verhütungsmethoden. Bei vielen Frauen nimmt die Dauer und Stärke der Menstruation ab. Dadurch können auch starke Menstruationsbeschwerden abnehmen.

Kombinationspillen können das Risiko für Eierstock- und Gebärmutterkörperkrebs nachweislich senken.
 
Nachteile

Bei der Einnahme der Pille kann es zu Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Übelkeit, unregelmäßige Blutungen und Gewichtszunahme kommen.
Außerdem besteht ein erhöhtes Risiko für Thrombosen, welche in der Folge zu einem Herzinfarkt, Schlaganfall oder einer Lungenembolie führen kann.

Auch kann es bei der Einnahme von anderen Medikamenten zu Wechselwirkungen mit der Pille kommen.


2. Spirale

Die Hormonspirale wird auch Intrauterinsystem (IUS) genannt. Sie ist T-förmig und aus flexiblem Kunststoff. Die Spirale wird in die Gebärmutter eingesetzt, wo sie kontinuierlich das Hormon Gestagen abgibt.
 
Wirkungsweise:

Das Hormon Gestagen hat lokal in der Gebärmutter eine antiöstrogene Wirkung. Gestagen bewirkt, dass sich der Zervixschleim am Gebärmutterhals verdickt. Dadurch können Spermien nur schwer oder gar nicht in die Gebärmutter eindringen.

Außerdem reduziert das Hormon den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut, sodass sich eine befruchtete Eizelle nicht einnisten kann.
 
Anwendung:

Die Spirale wird vom Gynäkologen mit einem röhrenförmigen Applikator eingesetzt. Das Einsetzen findet bei abklingender Periode während des ersten Zyklusabschnittes statt. Nach der ersten Periode muss die Lage der Spirale mittels Ultraschall kontrolliert werden. Danach muss die Lage alle sechs Monate vom Frauenarzt untersucht werden.

Die Hormonspirale verbleibt insgesamt für drei bis fünf Jahre in der Gebärmutter.
 
Sicherheit:

Der Pearl-Index liegt bei 0,5- 0,7.
 
Vorteile:

Die Hormonspirale eignet sich für Frauen, die langfristig verhüten wollen. Im Gegensatz zur Pille oder dem Kondom können keine Anwendungsfehler passieren, was den Schutz erhöht.

Die Spirale spüren die meisten Frauen nicht, daher ist sie sehr komfortabel.
Ein weiterer Vorteil ist, dass Durchfall oder Erbrechen den Empfängnisschutz nicht senken.
 
Nachteile

Das Hormon Gestagen kann Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Gewichtsveränderungen und Stimmungsschwankungen auslösen.
Auch ein unbemerkter Verlust der Spirale ist möglich, kommt aber sehr selten vor.


3. Vaginalring/ Verhütungsring

Der Verhütungsring gehört zu den hormonellen Verhütungsmethoden. Der Ring besteht aus flexiblem Kunststoff und hat einen Durchmesser von etwa 5 Zentimetern. Es gibt ihn nur in einer Größe, da er sich optimal an die Scheide anpasst.

Die Wirkungsweise ähnelt der Antibabypille, da er auch eine Kombination aus Östrogen und Gestagen enthält. Die Hormone werden kontinuierlich über zwei verschiedene Depots abgegeben.
 
Wirkungsweise:

Über die Scheidenwände gelangen die Hormone ins Blut. Wie auch bei den anderen hormonellen Verhütungsmitteln wird der Eisprung gehemmt.
 
Anwendung:

Der Ring kann von jeder Frau selbst so wie ein Tampon in die Scheide eingelegt werden. Für drei Wochen verbleibt der Verhütungsring in der Scheide und wird dann entfernt. Während einer einwöchigen Pause setzt dann die Abbruchblutung ein.
 
Sicherheit:

Der Pearl-Index liegt bei 0,65. Bei Frauen mit einem Körpergewicht über 90 Kilogramm kann der Empfängnisschutz vermindert sein.
 
Vorteile:

Der Verhütungsring ist im Vergleich zur Antibabypille verträglicher, da er eine geringere Hormonkonzentration enthält. Daher treten auch die üblichen Nebenwirkungen wie Wassereinlagerungen, Brustspannen und Übelkeit seltener auf. Ein entscheidender Vorteil ist, dass die empfängnisverhütende Wirkung auch bei Erbrechen oder Durchfall nicht beeinträchtigt wird.

Die Anwendung ist sehr einfach und die Frau muss nicht jeden Tag an die Einnahme einer Pille denken.
 
Nachteile

Als Nebenwirkung treten vor allem Kopfschmerzen auf. Manche Frauen empfinden den Verhütungsring als Fremdkörper störend. Außerdem findet bei dieser Verhütungsmethode ein Eingriff in den Hormonhaushalt der Frau statt.


4. Verhütungspflaster/ Hormonpflaster

Das Verhütungspflaster ist ein hautfarbenes Pflaster und ungefähr 4 Zentimeter groß. Es enthält Gestagen und Östrogen und gehört daher auch zu den hormonellen Verhütungsmethoden.
 
Wirkungsweise:

Über die Haut gelangen die Hormone direkt in die Blutbahn. Die Wirkungsweise ähnelt der Antibabypille.
 
Anwendung:

Das Pflaster muss am 1. Tag der Menstruation aufgeklebt werden. Es kann am Unterbauch, Oberarm, Gesäß oder Oberkörper angebracht werden. Das Kontrazeptionspflaster muss über einen Zeitraum von 3 Wochen alle 7 Tage ersetzt werden. Danach folgt eine Pause von 7 Tagen, während dessen die Abbruchblutung einsetzen kann.
 
Sicherheit:

Der Pearl-Index ist 0,9. Bei Frauen mit einem Körpergewicht über 90 Kilogramm kann der Empfängnisschutz vermindert sein.
 
Vorteile

Die Anwendung ist einfach, da Anwenderinnen nicht jeden Tag an die Verhütung denken müssen. Außerdem werden die Hormone konstant abgegeben, wodurch sich die Verträglichkeit erhöht. Ein großer Vorteil ist zudem, dass bei Magen-Darm-Problemen kein Wirkungsverlust stattfindet.
 
Nachteile

Viele Frauen empfinden das Pflaster als kosmetisch störend und es ist für andere sichtbar. Außerdem kann es zu Hautreizungen oder Rötungen beim Pflaster kommen. Auch die bekannten Nebenwirkungen von Gestagen und Östrogen können auftreten.


5. Verhütungsspritze

Die Dreimonatsspritze gehört zu den hormonellen Verhütungsmethoden. Es ist ein Depotpräparat, welches nur Gestagen enthält. Das Depot wird in den Gesäß- oder Oberarmmuskel gespritzt und von dort wird es langsam in die Blutbahn abgegeben. So gelangt es in die Gebärmutter und die Eierstöcke.

Diese Methode eignet sich für Frauen, die langfristig nicht schwanger werden wollen.
 
Wirkungsweise:

Gestagen verhindert, dass sich die Eizelle in der Gebärmutter einnistet. Außerdem entsteht ein Schleimpfropf am Gebärmutterhals, sodass das Eindringen der Spermien erschwert wird.
 
Anwendung:

Die Injektion wird alle 12 Wochen vom Frauenarzt durchgeführt. Normalerweise wird das Hormon in den Arm oder Gesäßmuskel gespritzt.
 
Sicherheit:

Die Dreimonatsspritze gilt als sehr sichere Verhütungsmethode. Der Pearl-Index liegt bei 0,3 bis 1,4. Die Sicherheit kann durch bestimmte Medikamente wie Antibiotika beeinträchtigt werden.
 
Vorteile:

Es werden Anwendungsfehler vermieden, die bei der Pille auftreten können. Anstatt jeden Tag an die Verhütung zu denken, müssen Frauen bei dieser Methode nur alle drei Monate zum Frauenarzt.
 
Nachteile:

Beim Auftreten von Nebenwirkungen kann sie nicht sofort «abgesetzt» werden. Zu den häufigsten Nebenwirkungen der Dreimonatsspritze gehören Gewichtszunahme, Müdigkeit, Kopfschmerzen und Libidoverlust. Auch Zyklusveränderungen wie Zwischen- und Schmierblutungen können auftreten.

Bei der Anwendung über einen längeren Zeitraum, kann es zwei bis drei Jahre dauern, bis Anwenderinnen wieder schwanger werden können.


6. Verhütungsstäbchen (Hormonimplantat, Hormonstäbchen)

Das Verhütungsstäbchen ist ein Hormonimplantat und gehört daher zu den hormonellen Verhütungsmethoden. Es ist eine Alternative zur Dreimonatsspritze.

Das Stäbchen ist aus weichem flexiblen Kunststoff und setzt kontinuierlich eine bestimmte Menge des Hormons Gestagen frei. Es ist vier Zentimeter lang und nur zwei Millimeter dünn.

Der Verhütungsschutz besteht für drei Jahre. Daher eignet sich diese Methode vor allem für Frauen, die langfristig nicht schwanger werden wollen.
 
Wirkungsweise:

Das Hormon Gestagen hemmt den Eisprung und verdickt den Zervixschleim.
 
Anwendung:

Das Verhütungsstäbchen wird von Ihrem Frauenarzt nach einer örtlichen Betäubung mithilfe eines speziellen Applikators eingesetzt. Es wird an der Innenseite des Oberarms unter die Haut gelegt.

Eingesetzt wird das Stäbchen zwischen dem ersten und fünften Zyklustag. Bei Bedarf oder maximal nach 3 Jahren kann das Stäbchen wieder entfernt werden. Dafür muss der Arzt einen kleinen Hautschnitt von ungefähr zwei Millimeter machen.
 
Sicherheit:

Das Hormonstäbchen gilt als sehr sichere Verhütungsmethode. Der Pearl-Index liegt bei 0,1.
 
Vorteile:

Diese Methode bietet einen langfristigen Verhütungsschutz. Zudem können keine Anwendungsfehler auftreten. Zyklusbedingte Beschwerden nehmen bei den meisten Frauen ab. Auch wird die Wirkung durch Erbrechen oder Durchfall nicht beeinträchtigt.
 
Nachteile:      

Es können Zyklusstörungen wie lang anhaltende Zwischen- und Schmierblutungen auftreten. Bei manchen Frauen können sich bestehende Akne oder Haarausfall verschlechtern oder erstmals auftreten. Außerdem erhöht sich das Risiko für Osteoporose.


7. Kupferspirale/ Kupferkette

Die Kupferspirale ist das am häufigsten angewandte Intrauterinpessar (IUP). Sie ist T-förmig und wird direkt in die Gebärmutterhöhle eingelegt. Die Spirale ist mit Kupferdraht umwickelt, welcher kontinuierlich Kupfer-Ionen abgibt.
 
Wirkungsweise:

Die Kupfer- Ionen wirken empfängnisverhütung, da sie die Spermien schädigen. Zusätzlich verändert die Spirale die Gebärmutterschleimhaut, sodass sich eine befruchtete Eizelle nicht einnisten kann.
 
Anwendung:

Ein Intrauterinpessar (IUP) wie die Kupferspirale, Kupferkette und Kupferball wird vom Frauenarzt während der Monatsblutung eingelegt. Diese haben einen sogenannten Rückholfaden am Ende, der in die Scheide hineinragt. So kann die Lage der Spirale jederzeit kontrolliert werden. Die IUP bleiben bis zu fünf Jahre in der Gebärmutter.
 
Sicherheit:

Der Pearl- Index der Kupferspirale liegt bei 0,4 bis 1,0.
 
Vorteile:

Die Verhütung mit der Kupferspirale ist sehr sicher und mit kaum Aufwand verbunden. Anwendungsfehler wie bei der Pille werden ausgeschlossen. Außerdem greift die Kupferspirale nicht in das Hormonsystem ein.
Frauen, die nur für eine bestimmte Zeit verhüten möchten, können sofort nach dem Entfernen der Spirale schwanger werden.
 
Nachteile:

Bei manchen Frauen kommt es zu längeren oder stärkeren Regelblutungen.
Außerdem schützt die Kupferspirale nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten.


8. Diaphragma

Das Diaphragma, auch Pessar genannt, gehört zu den mechanischen Verhütungsmitteln oder Barrieremethoden. Es besteht aus einer Latexmembran mit einem flexiblen Drahtring. Das Pessar sieht ungefähr so aus wie ein Hut mit kleiner Krempe.
 
Wirkungsweise:

Das Diaphragma bildet eine natürliche Barriere, sodass keine Spermien in die Vagina gelangen können.
 
Anwendung:

Das Diaphragma wird direkt vor dem Geschlechtsverkehr in die Scheide eingeführt. Es sollte so weit vorgeschoben werden, dass es den Muttermund komplett bedeckt.

Um die Zuverlässigkeit zu erhöhen, kann zusätzlich noch ein chemisches Verhütungsmittel verwendet werden. Ein Spermizid enthält Wirkstoffe, welche Spermien abtöten und bewegungsunfähig machen. Das Diaphragma sollte vor dem Einsetzen mit einem solchen Spermizid eingerieben werden.
 
Sicherheit:

Der Pearl-Index schwankt zwischen 1 und 20. Der Empfängnisschutz ist sehr abhängig von Alter, Erfahrung der Anwenderin und der korrekten Größe. Bei einer Gewichtsveränderung von mehr als 3 Kilogramm oder nach der Geburt muss das Pessar neu angepasst werden.
 
Vorteile:

Ein großer Vorteil ist, dass ein Diaphragma nicht in den Hormonhaushalt eingreift. Außerdem muss es nur bei Bedarf eingesetzt werden. Auch die Anwendung ist relativ einfach und es passt in jede Handtasche.
 
Nachteile:

Wird das Diaphragma länger als 24 Stunden in der Scheide belassen, kann es zu vermehrtem Ausfluss und Scheidenentzündungen kommen. Außerdem kann das Risiko für Blasenentzündungen steigen.


9. Kondom (Präservativ)

Das Kondom gehört zu den mechanischen Verhütungsmitteln und ist das einzige Verhütungsmittel für den Mann.
In Deutschland ist das Kondom nach der Pille das beliebteste Verhütungsmittel. Kondome bestehen in der Regel aus Latex. Sie sind in den unterschiedlichsten Größen, Farben und Geschmacksrichtungen erhältlich.
 
Wirkungsweise:

Kondome fangen die Samenflüssigkeit auf und verhindern so, dass beim Geschlechtsverkehr Sperma in die Scheide gelangt.
 
Anwendung:

Das Kondom ist für den einmaligen Gebrauch bestimmt. Es wird vor dem Geschlechtsverkehr über das steife Glied gestreift.
 
Sicherheit:

Die Sicherheit dieser Verhütungsmethode hängt vor allem von der korrekten Anwendung ab. Der Pearl-Index schwankt zwischen 2 und 12.
Um den Empfängnisschutz zu erhöhen, kann zusätzlich ein Spermizid verwendet werden.
 
Vorteile:

Kondome sind einfach in der Handhabung und relativ kostengünstig.
Bei dieser Methode wird nicht in den Hormonhaushalt eingegriffen. Daher eignet sich diese Methode beispielsweise auch während der Stillzeit.

Außerdem schützen Kondome vor sexuell übertragbaren Krankheiten wie HIV, Tripper, Syphilis oder Hepatitis B. Daher können Präservative auch als zusätzlicher Schutz neben anderen Verhütungsmethoden verwendet werden.
 
Nachteile:

Kondome können als störend beim Geschlechtsverkehr empfunden werden. Selten kann es zu Hautreizungen und allergischen Reaktionen kommen (Latex Allergie). Der Empfängnisschutz hängt von der korrekten und sorgfältigen Anwendung ab.


10. Natürliche Familienplanung (NFP)

Diese Verhütungsmethoden sind gesundheitlich unbedenklich und werden zur gezielten Schwangerschaftsplanung und Empfängnisverhütung eingesetzt. Diese Methoden müssen erlernt werden, da sich die Frau mit den Signalen Ihres Körpers bewusst auseinandersetzen muss. Diese Methoden haben den Vorteil, dass kein Eingriff in den Hormonhaushalt der Frau stattfindet.
Zu den häufigsten Methoden gehören die Billings-Methode und die Temperaturmethode.
 
Billings-Methode

Diese Methode beruht auf der Beobachtung des Zervixschleims. Die Konsistenz des Zervixschleims verändert sich während des Zyklus und kann am Scheideneingang überprüft werden. So kann der Zeitpunkt der fruchtbaren Phase ermittelt werden, da der Zervixschleim dann dünnflüssiger und elastischer ist. Während der fruchtbaren Phase muss verhütet werden, wenn eine Schwangerschaft unerwünscht ist. Die unfruchtbare Phase beginnt ab dem 4. Tag nachdem der dünnflüssige Schleim aufgetreten ist.

Der Pearl-Index liegt bei 0,4 bis 40.

Diese Methode erfordert viel Erfahrung und Disziplin. Außerdem funktioniert sie nur bei einem regelmäßigen Zyklus und Lebensrhythmus.
 
Temperaturmethode

Bei dieser Methode werden die fruchtbaren Tage durch die Messung der Basaltemperatur ermittelt.

Die Messung muss morgens vor dem Aufstehen immer zur gleichen Uhrzeit durchgeführt werden. Die Körpertemperatur steigt nach dem Eisprung um 0,3-0,5 °C an und bleibt bis zur nächsten Periode erhöht. Ab dem 3. Tag der erhöhten Temperatur kann eine Frau nicht schwanger werden.

Der Pearl-Index liegt bei 0,5 bis 3.

Auch diese Methode erfordert viel Erfahrung und ein hohes Maß an Disziplin. Außerdem funktioniert sie nur bei einem regelmäßigen Zyklus und Lebensrhythmus.


Vergleich der verschiedenen Verhütungsmethoden
 

Verhütungsmethode Pearl Index Vorteile Nachteile
Antibabypille 0,1 - 1,0 - Hohe Sicherheit
- Regelschmerzen nehmen ab
- Teilweise wirksam gegen Akne
- Erhöhtes Thromboserisiko
- Gewichtszunahme
- Zahlreiche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln
Spirale 0,5 - 0,7 - Langfristige Verhütung
- Keine Anwendungsfehler
- Kopfschmerzen
- Gewichtsveränderungen
- Stimmungsschwankungen
Vaginalring 0,65 - Hohe Verträglichkeit
- Weniger Nebenwirkungen, da geringere Hormonkonzentration
- Einfache Anwendung
- Kopfschmerzen
- Fremdkörpergefühl
Hormonpflaster 0,9 - Einfache Anwendung
- Hohe Verträglichkeit
- kosmetisch störend
- Hautreizungen
Verhütungsspritze 0,3 - 1,4 - Für 3 Monate Emfpängnisschutz
- Langfristige Verhütung
- Keine Anwendungsfehler
- Kann nicht sofort "abgesetzt" werden
- Zyklusveränderungen
- Libidoverlust
- Schwangerschaft kann sich nach dem Absetzen verzögern
Verhütungsstäbchen 0,1 - Langfristige Verhütung (3 Jahre)
- Keine Anwendungsfehler
- Erhöhtes Osteoporose Risiko
- Zyklusstörungen
Kupferkette/-spirale 0,4 - 1,0 - Wenig Aufwand
- Keine Anwendungsfehler
- Schwangerschaft sofort nach dem Entfernen möglich
- Längere & stärkere Regelblutungen
Diaphragma 1 - 20 - Kein Eingriff in Hormonsystem
- Anwendung nur bei Bedarf
- Scheidenentzündungen
- Risiko für Blasenentzündugen erhöht
Kondom 2 - 12 - Einfache Anwendung
- Kostengünstig
- Schutz vor Geschlechtskrankheiten
- Können störend beim Sex sein
- Schutz abhängig von korrekter Anwendung
Natürliche Familienplanung 0,4 - 40 (je nach Methode) - Schwangerschafts-planung auch möglich
- Kein Eingriff in Hormonsystem
- Großer Aufwand
- Erfordert Disziplin

 

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