L-Arginin als natürliches Potenzmittel?

Aminosäure als Nahrungsergänzungsmittel

L-Arginin wird natürlich in unserem Körper gebildet. Die Aminosäure Arginin kann zusätzlich über Nahrungsergänzungsmittel und Arzneimittel aufgenommen werden.

Es wird bei Herz-Kreislauf-Krankheiten, zur Wundheilung, im Bodybuilding und zur Steigerung der Potenz und Fruchtbarkeit angewendet.

Als natürliches Potenzmittel wird L-Arginin immer wieder mit teils sagenhaften Versprechen angepriesen. Doch ist Arginin wirklich wirksam bei Potenzproblemen? Was steckt hinter den Leistungsversprechen?

Lesen Sie hier mehr über die tatsächliche Wirkung, Nebenwirkungen und Wirksamkeit von L-Arginin!

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Was ist L-Arginin?

L-Arginin ist eine proteinogene Aminosäure. Aminosäuren sind Bausteine von Eiweißen.

Arginin wird im Körper zu Stickstoffmonoxid umgewandelt, einer der kleinsten Botenstoffe in unserem Körper. Wird Stickstoffmonoxid freigesetzt, führt das zu einer Gefäßerweiterung und der Zusammenlagerung von Blutplättchen. Außerdem schützt dieser Botenstoff die Gefäßwände der Blutbahnen.

Arginin wird zur Therapie von Herz- und Gefäßerkrankungen und bei Bluthochdruck verwendet. Außerdem trägt die Aminosäure zu einem gut funktionierenden Immunsystem bei und hat eine cholesterinsenkende Wirkung. Auch bei der Wundheilung, der Freisetzung von Hormonen und der Bildung von Spermien ist Arginin beteiligt.

Für uns Menschen ist Arginin semi-essentiell. Das bedeutet, unser Körper kann Arginin innerhalb des Harnstoffzyklus selbst herstellen. Das körpereigene Arginin ist für den Bedarf eines Erwachsenen jedoch nicht immer ausreichend.

Besonders in der Wachstumsphase, bei Stress oder Krankheit muss dem Körper über die Ernährung zusätzlich Arginin zugeführt werden.
 

Welche Lebensmittel enthalten L-Arginin?

L-Arginin ist in fast allen Eiweißen und in vielen Pflanzen enthalten. Im Normalfall reicht also eine gesunde Ernährung aus, um dem Körper genügend Arginin zuzuführen. Mit einer ausgewogenen Mischkost nehmen Erwachsene täglich 5 bis 6 g Arginin auf.

Reich an L-Arginin sind folgende Lebensmittel:

·      Erdnüsse
·      Weizenkeime
·      Sojabohnen
·      Haselnüsse
·      Garnelen
·      Hammelfleisch
·      Hühnerfleisch
·      Thunfisch
·      Walnüsse
·      Haferflocken
·      Hühnerei


Wie soll L-Arginin die Potenz steigern?

L-Arginin hat durch die Freisetzung von Stickstoffmonoxid eine gefäßerweiternde und durchblutungsfördernde Wirkung.

Stickstoffmonoxid aktiviert im Muskel des Penisschwellkörpers ein Enzym namens Guanylatzyklase. Dieses Enzym löst eine chemische Reaktion aus, welche die Bildung des Botenstoffes cGMP aktiviert.

Dieser Botenstoff ist für eine Erektion entscheidend. Denn cGMP bewirkt, dass die Muskulatur des Schwellkörpers erschlafft und ausreichend Blut in den Penis strömen kann.

L-Arginin ist also für das Entstehen einer Erektion wichtig, da es als Ausgangssubstanz für den Botenstoff cGMP notwendig ist.

Ist also ein Arginin Mangel der Auslöser für die Erektionsprobleme, kann eine Nahrungsergänzung mit Arginin helfen. In einer Studie war die Behandlung bei einem Drittel der betroffenen Männer mit Arginin Mangel erfolgreich.
 

Was steckt hinter der Werbung von L-Arginin Präparaten?

Nahrungsergänzungsmittel mit L-Arginin werden mit vielversprechenden Aussagen beworben. Versprochen werden unter anderem eine "deutliche Leistungssteigerung - auch im Bett", "Mehr Ausdauer plus härtere Erektion" und "eine Verbesserung der Erektions­fähigkeit".

In vielen L-Arginin-Präparaten sind zusätzlich noch andere Stoffe wie Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Die Werbeversprechen bezüglich sexueller Leistungsfähigkeit und Potenz beziehen sich dann oftmals auf diese Stoffe und nicht auf Arginin.

So darf Vitamin B2, B6, B12 und Eisen mit dem Versprechen «trägt zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung bei» angepriesen werden. Die Mineralstoffe Zink und Selen werden mit Aussagen wie «Beitrag zu einem normalen Testosteronspiegel» und «zur normalen Spermienbildung» beworben.

Oft werden den Nahrungsergänzungsmitteln auch Koffein oder Guarana zugesetzt. Die durchblutungsfördernde Wirkung ist dann dem Koffein zuzuschreiben und nicht unbedingt dem Arginin.

Bei Arginin-Potenzmitteln aus dem Internet sollten Sie besonders vorsichtig sein. Diese Potenzmittel enthalten neben den pflanzlichen Inhaltsstoffen oftmals nicht deklarierte Arzneistoffe. Dies stellt ein erhebliches Risiko für Ihre Gesundheit dar.

In Studien konnten keine wissenschaftlichen Belege für die Wirksamkeit von Arginin bei Erektionsstörungen gefunden werden.
 

Welche Nebenwirkungen hat L-Arginin?

Die Einnahme von L-Arginin kann zu Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Erbrechen und Übelkeit führen.

Bestimmte Personengruppen sollten Arginin-Präparate nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt verwenden. Dazu gehören Personen, die blutverdünnende (z.B. Marcoumar, Aspirin) und nitrathaltige Medikamente einnehmen. Auch bei der gleichzeitigen Einnahme von potenzsteigernden Mitteln ist Vorsicht geboten.

Arginin sollte nicht verwendet werden, wenn Sie in der Vergangenheit einen Herzinfarkt erlitten haben.
 

L-Arginin oder besser ein wirksames Potenzmittel?

Manche Ärzte schließen einen Therapieversuch mit L-Arginin nicht aus.
Bei leichten Erektionsstörungen kann man L-Arginin für ein bis drei Monate als Therapie ausprobieren. Bei schweren Erektionsproblemen kann eine Kombination von L-Arginin mit einem Phosphodiesterase-5-Hemmer hilfreich sein.

Wirklich wirksam ist Arginin aber nur bei den Männern, die wirklich einen Arginin-Mangel haben. Im Vergleich dazu führt die Behandlung der erektilen Dysfunktion mit Phosphodiesterase-5-Hemmern bei 60 bis 80 Prozent der Männer zum Erfolg.

Daher wird die Einnahme von L-Arginin in der medizinischen Leitlinie nicht als Behandlungsmöglichkeit der erektilen Dysfunktion oder zur Verbesserung der Erektionsfähigkeit aufgeführt.

Erektionsprobleme sind meistens ein Warnsignal unseres Körpers. Daher sollte die zugrundeliegende Ursache immer von einem Arzt abgeklärt werden. Gefährden Sie daher nicht Ihre Gesundheit und sprechen Sie mit Ihrem Arzt

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