Masturbation & Impotenz- Besteht ein Zusammenhang?

Ist häufiges Masturbieren gesund oder schädlich?

Jeder Mann hat sich wahrschenlich schon einmal gefragt: “Führt häufige Selbstbefriedigung zu Impotenz?”. Die moderne Wissenschaft kann diesen Mythos widerlegen und es steht fest, dass häufige Selbstbefriedigung oder das Erleben vieler Orgasmen beim Sex nicht zu Erektionsproblemen oder der sogenannten erektilen Dysfunktion (ED) führen kann. Stattdessen hat der Orgasmus einen beruhigenden und positiven Einfluss auf die Gesundheit, solange das Masturbieren nicht zur extremen Sucht wird.

Wir beschäftigen uns in diesem Artikel näher mit dieser Frage und verraten Ihnen alles Wissenswerte zum Thema Masturbation & Impotenz.

Bestellen Sie wirksame Medikamente zur Behandlung von Erektionsstörungen

Product Img
Sildenafil van 23,96 €
Product Img
Tadalafil van 39,99 €
Product Img
Viagra van 48,79 €
Alle Behandlungsmöglichkeiten ansehen

Was ist Impotenz?

Impotenz ist ein anderes Wort für Zeugungsunfähigkeit oder Erektionsschwäche eines Mannes. Hier ist nicht die Rede von gelegentlichen Erektionsproblemen, sondern von sehr häufigen bis permanenten Schwierigkeiten. Von der sogenannten erektilen Dysfunktion können Männer jeden Alters betroffen sein. Entweder bleibt die Erektion nicht stabil oder sie entsteht erst gar nicht.


Ursachen für Impotenz

Erektionsstörungen und Impotenz können organische oder psychische Ursachen haben. Während Männer ab 40 Jahren eher von organischen Ursachen betroffen sind, liegen bei Jugendlichen oft psychische Ursachen vor. Stress sowie berufliche oder private Dauerbelastungen und der Rückgang von Testosteron spielen eine große Rolle bei Erektionsstörungen. Diese Faktoren stehen in Wechselwirkung mit den psychischen und organischen Ursachen.

Es kommen in der Regel folgende Ursachen bei erektiler Dysfunktion in Frage:

 

Psychische Ursachen Körperliche Ursachen
Sexuelle Unerfahrenheit Durchblutungsstörungen
Versagensangst Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems
Mangelnde sexuelle Stimulation aufgrund häufigen Pornokonsums Chronisches oder akutes Leiden eines Organes der unteren Harnwege (Harnröhren-, Prostata- oder Hodenprobleme)
Wenig körperliche Anziehung zum Sexualpartner Stoffwechselstörungen durch Diabetes, Übergewicht etc.
Partnerschaftsprobleme Gestörte Übertragung von Nervenimpulsen aufgrund einer Krankheit oder Behandlung (z.B. Strahlentherapie im Bereich der Genitalien)
Komplexe Depression

 

Führt Masturbation zu Impotenz?

Nein, grundsätzlich nicht. Unter bestimmten Umständen ist es jedoch möglich, dass häufige Selbstbefriedigung Impotenz auslösen kann. 

Das liegt daran, dass eine Erektion ein Reflex ist, der aufgrund bestimmter Reize ausgelöst wird. Mit der Zeit gewöhnt sich der Körper an bestimmte Reize oder Stimuli. Das wird von Verhaltensforschern auch als Konditionierung bezeichnet. Es kann dann passieren, dass eine Erektion nur entsteht, wenn auch die gewohnten Reize vorhanden sind.

Beim Sex mit dem Partner fehlen dann vielleicht die gewohnten Stimuli und die Erektion bleibt aus.


Sexuelle Stimulation und übermäßiger Pornokonsum

Die Ursache für Erektionsprobleme oder Impotenz liegt zwar nicht in der regelmäßigen Masturbation, doch es können negative Effekte im Zusammenhang mit krankhaftem Pornokonsum und übermäßiger Masturbation auftreten.

Eine Erektion kommt durch die Reaktion auf sexuelle Reize zustande.

Der reale sexuelle Reiz mit einer Frau ist eventuell nicht so extrem als im Pornofilm, was den Mann, der viel Porno schaut, sehr irritieren kann. Durch den übertriebenen Konsum von pornografischen Filmen kann ein Abstumpfen gegen reale sexuelle Reize bewirkt werden, was beim Mann eine Erektionsstörung verursachen kann.


Konditionierung auf pornografische Reize

Verhaltensforscher sprechen von einer Konditionierung, wenn man den Körper an bestimmte Reize gewöhnt, auf die er dann entsprechend reagiert. So kann es bei übermäßigem Pornokonsum dazu führen, dass der Körper nur noch auf die Stimuli im Porno reagiert und nicht auf die reale Situation. Beim Masturbieren entwickelt der Mann in diesem Fall eventuell bestimmte Fantasien, die nicht durch die Penetration mit Scheide, Mund oder Hand des gegenübers umgesetzt werden können. Besteht diese Art der Konditionierung, dann werden auch keine pharmazeutischen Potenzmittel wie Viagra, Cialis, Tadalafil, Sildenafil oder andere PDE-5-Hemmer helfen.


Therapiemöglichkeit

Eine Therapie könnte hier in psychologischer Betreuung und Abstinenz von Pornografie bestehen, um sich die erwähnte Konditionierung abzutrainieren und sich gleichzeitig wieder an die zwischenmenschliche, sexuelle Penetration zu gewöhnen.

Da die Konditionierung auf pornografische Inhalte das Sexleben und die Beziehung sehr belasten kann, lohnt es sich professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Die Sexualtherapie beinhaltet zwei wesentliche Aspekte.

1. Entwöhnung: Ein vollständiger verzicht auf Masturbation für 30 bis 90 Tage.

2. Umgewöhnung: Nach der Phase der Enthaltsamkeit, werden neue Verhaltensweisen in Bezug auf Selbstbefriedigung und Sex erlernt.

 

Selbstbefriedigung und Masturbation

Die Universität Indiana hat durch eine Umfrage herausgefunden, dass um die 90 Prozent der Männer ab 18 Jahren regelmäßig onanieren. Nach Angaben der Befragten geschieht dies unabhängig vom Status der Beziehung. Natürlich ist die Frequenz der Masturbation in der Regel abhängig vom Testosteronspiegel, so masturbieren Jugendliche in der Regel deutlich mehr als Männer ab 50 Jahren.


Welche Vorteile hat die Masturbation?

Generell sind positive Effekte der Masturbation recht wenig untersucht. Man hat jedoch herausgefunden, dass Solo-Sex die Prostata und Potenz trainiert. Sondern Masturbieren ist auch besonders gut für Muskeln, Hormone und Gehirn. Der Solo-Sex hat sogar noch andere   positive Auswirkungen auf den Körper:

  • Stressabbau
  • Entspannung
  • Schmerzlinderung
  • Steigerung der Stimmung bis hin zur Euphorie
  • Verbesserte Schlafqualität

Bei einem Orgasmus werden Endorphine und Oxytocin ausgeschüttet. Endorphine sind körpereigene Opiate und Oxytocin ist ein Botenstoff, auch als sogenanntes Wohlfühlhormon bezeichnet. Je mehr Oxytocin ausgeschüttet wird, desto heftiger der Orgasmus.
 

Wirkung der Endorphine Wirkung von Oxytocin
- Körpereigene Schmerzmittel - Reguliert den Cortisolspiegel und wirkt somit Stress entgegen
- Stärken Immunsystem - Reguliert den Blutdruck
- Entspannen - Stimmungsaufheller
- Energetisieren  
- Stimmungsaufheller  
- Stressregulierung  

 

Verlängern Orgasmen das Leben?

Ja, dies wurde in einer US-amerikanischen Studie (Caerphilly Cohort Study) belegt. Gemäß dieser Studie leben Männer, die mehr als zwei Orgasmen pro Woche haben länger, als diejenigen, die weniger als einmal im Monat zum Orgasmus kommen.

Ob auch Frauen mit vielen Orgsamen läbger leben, wurde nicht untersucht.

 

An wen wende ich mich am besten bei Impotenz?

Anstatt den Arzt aufzusuchen, holen sich viele Männer Hilfe in entsprechenden Foren des Internets. Der Grund ist wahrscheinlich, dass angenommen wird, der Arzt würde sowieso nur ein Medikament, wie z.B. einen PDE-5-Hemmer, verschreiben. Außerdem könnte die Untersuchung beim Arzt eventuell unangenehm werden.

Wir können an dieser Stelle nur betonen, dass Impotenz ein Vorbote für eine ernstzunehmende Krankheit darstellen kann. Daher ist es wichtig, dass Sie persönlich von einem Arzt untersucht und beraten werden. Der Urologe ist die erste Ansprechperson bei Erektionsproblemen, der dann durch eine Untersuchung herausfindet, ob organische Ursachen vorliegen.

 

Kaufen Sie Medikamente zur Behandlung von Erektionsstörungen bei Kapsel Deutschland

felix-star-rating

Füllen Sie unseren kurzen medizinischen Fragenbogen aus und wählen Sie Ihr bevorzugtes Medikament – ganz einfach in wenigen Klicks.

Erfahren, sicher und kompetent.