Organische Ursachen der erektilen Dysfunktion (ED)

5 Kategorien

Die erektile Dysfunktion (kurz: ED) wird umgangssprachlich Erektionsstörung genannt und ist die häufigste sexuelle Funktionsstörung. Im Alter zwischen 60 bis 70 Jahren sind 53 Prozent der Männer betroffen.

Sie bezeichnet die Unfähigkeit, eine ausreichende Steife (Erektion) des männlichen Glieds für einen befriedigenden Geschlechtsverkehr zu erlangen oder aufrechtzuerhalten.

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Bei jungen Männern kommt es relativ selten zu Erektionsstörungen, die meistens aufgrund von psychischen Problemen entstehen.

Häufig entsteht die Erektionsstörung bei älteren Männern als Begleiterscheinung von anderen Erkrankungen oder in der Folge bestimmter Operationen.
 
Die organischen Ursachen lassen sich in 5 Kategorien einteilen.

1. Vaskuläre Ursachen: Eine Störung in der Durchblutung
2. Kavernöse Ursachen: Schädigung des Schwellkörpers
3. Neurogene Ursachen: Schädigung im Nervensystem
4. Anatomische Ursachen: Verletzungen, Fehlbildungen des Penis
5. Endokrine Ursachen: Hormonstörungen

 

1. Vaskuläre Ursachen: Durchblutungsstörungen

Für die Entstehung einer Erektion müssen vier Faktoren erfüllt sein. Ein Faktor ist die ausreichende Blutzufuhr zum Penis und ein verlangsamter Blutrückfluss. Liegt hier eine Störung vor, kann eine Erektionsstörung entstehen.

Die häufigste Durchblutungsstörung, die eine Erektionsstörung verursacht, ist die Gefäßkrankheit Arteriosklerose (Arterienverhärtung). Die Arteriosklerose entsteht meist als Folge von Diabetes mellitus, Bluthochdruck, mangelnder Bewegung oder Nikotinkonsum.

Durch die Arterienverhärtung wird die Blutzufuhr in die Beine teilweise blockiert, meistens sind auch die Penisarterien betroffen. Dadurch kommt es zu einer verringerten Blutzufuhr in den Penis und in der Folge zu einer Erektionsstörung.

Bei der Venenverschluss-Dysfunktion tritt das Blut über die Penisvenen zu schnell aus. Dadurch verringert sich der Blutdruck im Penis, was das Erreichen und Aufrechterhalten der Erektion beeinträchtigt.
 
Weitere Herz- und Gefäßerkrankungen, die eine ED auslösen können, sind:
·     Bluthochdruck
·     Herzinfarkt
·     Erkrankungen der Herzkranzgefäße


2. Kavernöse Ursachen: Schädigung am Penisschwellkörper

Beim Priapismus (Dauererektion) fließt zu viel Blut in den Penisschwellkörper hinein, oder es fließt zu wenig wieder heraus.
Die am meisten verbreitete Form ist der ischämische Priapismus («Low Flow»). Das Blut bleibt im Penis und fließt nicht mehr richtig ab.

Auslöser für Priapismus sind unter anderem Kokainmissbrauch, bestimmte Medikamente (Trazodon, Benzodiazepine), Malaria, Syphilis, Mumps und die Sichelzellenkrankheit.

In der Folge kann es zu einer massiven Gewebeschädigung oder einer Penisverkrümmung kommen, welche eine langfristige erektile Dysfunktion verursachen.
 

3. Neurogene Ursachen: Schädigung der Nerven

Ein weiterer wichtiger Faktor für die Entstehung einer Erektion ist die korrekte Funktion der Nerven. Damit eine Erektion aufgebaut wird, müssen bestimmte Signale an den Penis übermittelt werden.

Werden diese Nerven geschädigt, kann eine Erektionsstörung entstehen. Ein Hauptauslöser für eine Nervenschädigung ist Diabetes mellitus (diabetische Polyneuro­pathie).

Auch in Folge einer Operation im kleinen Becken (z.B. Prostataentfernung) kann es zu Nerven­verletzungen kommen.

Bestrahlungen im Rahmen einer Krebsbehandlung (Prostata, Darm, Blase) können ursächlich für eine Erektionsstörung sein.

Ein lang anhaltender Druck auf Gesäß und Genitalbereich, wie z.B. beim Fahrradfahren und Reiten, können eine vorübergehende Erektionsstörung auslösen.

Weitere Erkrankungen des Nervensystems, die eine ED auslösen können, sind:

·     Multip­le Sklerose
·     Morbus Parkinson
·     Erkrankungen des Rückenmarks
·     Querschnittslähmungen
·     Bandscheibenvorfall
·     Prostataentzündung (Prostatitis)
·     Schlaganfall


4. Anatomische Ursachen

Bei der Peyronie-Krankheit bildet sich Narbengewebe in den Schwellkörpern des Penis.

Das führt während der Erektion zu einer starken Krümmung des Penis und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr.
 
Angeborene Fehlbildungen des Penis:

·     Hypospadie: Mündung der Harnröhre an der Unterseite des Penis
·     Mikropenis: ein ungewöhnlich kleiner Penis


5. Endokrine Ursachen: Hormonelle Veränderungen

Damit eine Erektion entstehen kann, sind auch ausreichende Werte des Geschlechtshormons Testosteron notwendig. Ein Testosteronmangel kann die Libido vermindern und so eine erektile Dysfunktion verursachen. Der Mangel an Testosteron betrifft nur etwa 2 Prozent der Männer und gehört daher zu den seltenen Ursachen.
 
Weitere Hormonstörungen, die eine ED auslösen können, sind:

·     Prolaktiner­höhung
·     Cushing-Syndrom
·     Schwere Schilddrüsenunterfunktion oder -überfunktion (Hypo- oder Hyperthyreose)


Weitere Risikofaktoren

Der Konsum von Suchtmitteln wie Nikotin, Alkohol und Drogen kann eine Erektionsstörung auslösen.

Auch zählen Übergewicht, Bewegungsmangel und eine ungesunde Ernährung zu den Risikofaktoren für eine erektile Dysfunktion.


Fazit

Fast die Hälfte der Erektionsstörungen werden von Diabetes mellitus, Arteriosklerose und Gefäßanomalien ausgelöst.

Gemäß einer deutschen Untersuchung war bei 12% der männlichen Diabetiker eine erektile Dysfunktion das erste Krankheitssymptom. Wenn Sie an einer Erektionsstörung leiden, kann das ein potentielles Symptom für eine ernsthafte Erkrankung sein. Lassen Sie sich daher unbedingt von einem Arzt untersuchen.

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