Was ist Hirsutismus?

Übermäßiger Haarwuchs bei Frauen: Allgemeines, Ursachen, Diagnose & Behandlung
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Hirsutismus bezeichnet eine Erkrankung, welche bei Frauen zu übermäßigem Haarwuchs führt. Erfahren Sie hier mehr über Hirsutismus!

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Allgemeines über Hirsutismus

Bei Hirsutismus handelt es sich um eine Erkrankung, bei welcher Frauen von übermäßigem Haarwuchs betroffen sind, insbesondere an Körperstellen, welche für die männliche Körperbehaarung typisch sind. Dazu gehören insbesondere die Oberlippe, das Kinn, die Wangen, Oberarme, Rücken oder Bauch. Bei Hirsutismus erscheinen bei den Betroffenen nicht helle, weiche Haare, welche bei vielen Frauen an diesen Stellen auftreten können, sondern dichte, dunkle Haare. Diese werden auch als Terminalhaare bezeichnet.

Hirsutismus ist von Hypertrichose zu unterscheiden. Bei Hypertrichose ist der gesamte Körper von verstärktem Haarwuchs betroffen, während bei Hirsutismus nur die typischen androgenen Körperstellen betroffen sind.

Nebst dichtem Haarwuchs wird Hirsutismus meist von weiteren Symptomen begleitet. Dazu gehören etwa eine tiefere Stimme, eine Verdünnung der Kopfbehaarung, Akne sowie eine Verkleinerung der Brüste.

Hirsutismus Ursachen

Es gibt verschiedene Ursachen für Hirsutismus. Falls der Hirsutismus nicht auf eine Grunderkrankung zurückzuführen ist, bezeichnet man dies als idiopathischen Hirsutismus. Dabei liegt der Testosteronwert der Betroffenen im Normalbereich und es kommt trotzdem zu übermäßigem, dichtem Haarwuchs. Obwohl man sich nicht genau über die Ursache im Klaren ist, gehen Experten davon aus, dass die Haarfollikel der Betroffenen an den Stellen der typisch männlichen Haarstellen überempfindlich auf Testosteron reagieren. Daher reicht auch ein geringer Testosteronspiegel, um den Haarwuchs zu stimulieren.

Hirsutismus kann auch durch Testosteronüberproduktion verursacht werden. Diese Überproduktion kann einerseits durch die Eierstöcke verursacht werden. In diesem Fall produzieren die Eierstöcke zu viel des typischerweise männlichen Sexualhormons und der Testosteronspiegel steigt an. Meist geht diese Überproduktion auf eine Funktionsstörung der Eierstöcke zurück, welche auch Zyklusstörungen und Adipositas mit sich bringen kann. In sehr seltenen Fällen kann die Überproduktion auch von einem Tumor verursacht werden, weshalb es stets ratsam ist, einen Gynäkologen oder eine Gynäkologin aufzusuchen.

Des Weiteren kann die Testosteronüberproduktion auch auf die Nebennieren zurückgeführt werden. Die Nebennieren sind ebenfalls für die Hormonproduktion verantwortlich; daher kann eine Funktionsstörung der Nebennieren zu Hirsutismus führen, da die Testosteronproduktion erhöht wird. Meist ist dafür eine Stoffwechselerkrankung die Ursache.

In seltenen Fällen kann Hirsutismus von Medikamenten verursacht werden. Dazu gehören Medikamente wie Blutdrucksenker, Anabolika, Androgene und Gestagene (wie sie etwa in Antibabypillen enthalten sind).

Schließlich kann Hirsutismus auch von gewissen Erkrankungen ausgelöst werden. Dazu gehören etwa Adipositas, das Cushing-Syndrom oder Osteoporose.


Diagnose

Falls der Verdacht auf Hirsutismus besteht, wird zuerst eine Anamnese durchgeführt, sprich die Krankheitsgeschichte wird besprochen. Dabei ist es äußerst wichtig, dass die Betroffenen den Arzt oder die Ärztin genau über alle möglichen Begleitsymptome informieren, da dies das Stellen einer Diagnose vereinfachen kann. Anschließend werden in der Regel körperliche Untersuchungen sowie Bluttests durchgeführt, um allfällige Auffälligkeiten oder einen zu hohen Testosteronspiegel im Blut zu eruieren. Falls der Verdacht besteht, dass der Hirsutismus von den Eierstöcken oder den Nebennieren ausgeht, sollte zusätzlich eine Ultraschalluntersuchung oder ein CT durchgeführt werden, um mögliche Tumore zu entdecken.


Hirsutismus Behandlung

Die primäre Behandlungsform des Hirsutismus besteht darin, die Grunderkrankung zu behandeln, falls eine solche vorliegt. Dies kann teils mittels hormoneller Verhütungsmittel erreicht werden, da beispielsweise gewisse Anti-Baby-Pillen Antiandrogene enthalten, welche den zu hohen Testosteronspiegel senken können. Außerdem wird die generelle Testosteronausschüttung der Eierstöcke verringert, was den Effekt zusätzlich verstärkt.

Bei einigen Betroffenen muss zusätzlich eine Kortisonbehandlung durchgeführt werden. Dies kann die Senkung der Testosteronproduktion zusätzlich begünstigen. Diese Behandlungen wirken allerdings nur, falls dem Hirsutismus eine Testosteronüberproduktion zugrunde liegt.

Falls der Hirsutismus von Medikamenten verursacht wird, reicht in der Regel die Absetzung derselbigen, um die Behaarung zu reduzieren. Teils kann auch eine Reduktion der Dosis ausreichen, um den gewünschten Effekt zu erzielen.
Falls ein idiopathischer Hirsutismus vorliegt, müssen die Härchen in der Regel entfernt oder eingedämmt werden, da andere Behandlungsformen oftmals nicht ausreichen. Eine Möglichkeit hier ist die Behandlung mit Laser oder Blitzlampen. Dabei werden die Haarfollikel gezielt mit hoher Lichtenergie bestrahlt, was sie abschwächt. Dadurch können die Haare nicht mehr wachsen. Obwohl die Haarentfernung oftmals nicht dauerhaft ist, sind meist doch deutliche Effekte sichtbar. Die Therapie muss meist alle paar Monate wiederholt werden.

Eine weitere Möglichkeit ist die Cremebehandlung mit Eflornithin, ein Wirkstoff, welcher das Haarwachstum schwächt. Dadurch sollen die störenden Härchen entfernt werden. Die Creme wird zweimal täglich aufgetragen, wobei mindestens acht Stunden zwischen den beiden Anwendungen liegen sollte. Die Creme kann das Haarwachstum auch nicht dauerhaft stoppen, weshalb es oftmals wieder einsetzt, sobald die Creme nicht mehr benutzt wird.


Eigenbehandlung

Die Betroffenen können auch selbst etwas gegen den übermäßigen Haarwuchs unternehmen, falls sie entweder keine medikamentöse Behandlung wünschen, oder mit dem Resultat nicht zufrieden sind. Insbesondere regelmäßiges Rasieren, Epilieren oder Wachsen kann Abhilfe schaffen. Meist zeigen Heißwachs oder Epilation länger anhaltende Resultate und sind von zu Hause aus machbar.

Manche Betroffene bevorzugen es, diese Behandlungen von einem Kosmetikstudio durchführen zu lassen. Dies kann durchaus eine gute Alternative darstellen, um effiziente, schmerzfreiere Resultate zu erzielen. Außerdem wird die Gefahr von Entzündungen reduziert, falls ein Kosmetikstudio aufgesucht wird. Manche Kosmetikstudios bieten auch Laserhaarentfernung an. Mittlerweile sind solche Geräte auch für den Haushalt erhältlich.

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Quellen

  1. Deutsche Gesellschaft der Endokrinologie (2020): Hirsutismus. https://www.endokrinologie.net/krankheiten-hirsutismus.php [25.06.20].
  2. Feichter, Martina und Schrör, Sabine (2019): Hirsutismus. https://www.netdoktor.de/symptome/hirsutismus/ [25.06.20]
  3. Medizin Aspekte Online (2015): Was ist Hirsutismus? https://medizin-aspekte.de/was-ist-hirsutismus-54349/ [25.06.20].
  4. Online Hautarzt (2020): Hirsutismus - Ursachen, Symptome, Online-Diagnose und Therapie. https://online-hautarzt.net/hirsutismus/ [25.06.20].
  5. PharmaWiki Online (2020): Hirsutismus. https://www.pharmawiki.ch/wiki/index.php?wiki=Hirsutismus [25.06.20].

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