Bupropion (Zyban) ist ein Medikament zur Raucherentwöhnung, das den Nikotinentzug erleichtern und das Rauchverlangen mindern kann. Erfahren Sie hier, welche Bupropion Nebenwirkungen möglich sind, wie Sie diese lindern können und wann Sie ärztliche Hilfe aufsuchen sollten, um die Behandlung sicher und effektiv fortzusetzen.
Medizinisch geprüft von
Katharina Schirm
Apothekerin
Letzte Überprüfung am 05 November 2025
Letzte Überprüfung am 19 November 2025
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Die Nebenwirkungen von Bupropion betreffen besonders das Nervensystem, den Magen-Darm-Trakt und das Herz-Kreislauf-System.
Sie sind meist vorübergehend und treten besonders zu Beginn der Behandlung (während der Eingewöhnungszeit) auf.
Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören vor allem Beschwerden, die durch die anregende Wirkung des Medikaments entstehen. Dazu gehören:
Für eine vollständige Liste über welche Nebenwirkungen Bupropion auslösen kann, lesen Sie bitte aufmerksam die Packungsbeilage.
„Wie alle Medikamente birgt auch Bupropion das Risiko von Nebenwirkungen. Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Schwindel, Angstzustände und Kopfschmerzen. Wenn während der Behandlung Nebenwirkungen auftreten, können Sie sich an unser klinisches Team wenden.“
Im Alltag lassen sich Bupropion Nebenwirkungen oft an bestimmten körperlichen oder psychischen Veränderungen erkennen. Typische Anzeichen sind:
Wenn Sie zu Beginn der Einnahme von Bupropion 150 mg Nebenwirkungen bemerken, lohnt es sich, ein Tagebuch über Zeitpunkt und Ausmaß der Beschwerden zu führen. So kann Ihr Arzt besser beurteilen, ob die Nebenwirkungen sich noch im Rahmen befinden, voraussichtlich nachlassen oder ob die Behandlung angepasst werden sollte.
Laut der Stiftung Gesundheitswissen kommen schwere Nebenwirkungen nur bei ca. 2-3 von 100 Patienten vor. Genauso häufig wurden diese jedoch bei Personen beobachtet, die lediglich ein Scheinmedikament erhielten.
Sollten Sie eine der folgenden Nebenwirkungen bei sich feststellen, nehmen Sie das Medikament bitte nicht weiter ein und informieren Sie sofort Ihren Arzt.
Die meisten Nebenwirkungen von Bupropion sind vorübergehend und verschwinden, sobald sich der Körper an die Behandlung gewöhnt hat.
Wenn Beschwerden länger als 3-4 Wochen anhalten oder sich verschlimmern, sollten Sie Ihren Arzt informieren. Dasselbe gilt, wenn Sie eine Bupropion Nebenwirkung bemerken, die nicht im Beipackzettel aufgeführt ist. Eventuell ist hier eine Dosisanpassung notwendig oder das Medikament muss (nur unter ärztlicher Aufsicht) abgesetzt werden.
Bupropion kann mit einer Reihe anderer Medikamente wechselwirken, da es bestimmte Leberenzyme beeinflusst. Dadurch kann es zu verstärkten Nebenwirkungen oder einer veränderten Wirkung anderer Arzneimittel kommen.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker deshalb immer über alle Medikamente, die Sie einnehmen. Dies gilt auch für pflanzliche Präparate oder frei verkäufliche Mittel wie Johanniskraut, da sie den Bupropion-Stoffwechsel beeinflussen können.
Hier sind die wichtigsten Medikamente und Stoffe, die sich nicht gut mit Bupropion vertragen:
Alkohol kann die Krampfschwelle senken und die Nebenwirkungen von Bupropion verstärken. Der Genuss von Alkohol sollte daher möglichst vermieden werden. Bei starkem Alkoholkonsum sollten Sie allerdings nicht unmittelbar aufhören, da der kalte Entzug das Risiko für einen epileptischen Anfall erhöhen kann.
Bupropion darf nicht eingenommen werden, wenn bestimmte Krankheiten oder Umstände vorliegen, die das Risiko schwerer Nebenwirkungen wie Krampfanfällen oder Herz-Kreislauf-Komplikationen erhöhen können. Dies gilt beispielsweise bei:
Die häufigsten Nebenwirkungen von Bupropion verlaufen mild und sind meist vorübergehend. Mit einer angepassten Einnahme, gesunden Lebensgewohnheiten und ärztlicher Begleitung lässt sich die Behandlung in der Regel gut vertragen. Hier finden Sie einige Tipps, die Ihnen die Einnahme weiterhin erleichtern können:
Sie sollten sofort ärztliche Hilfe suchen, wenn während der Einnahme von Bupropion ungewöhnliche oder starke Beschwerden auftreten. Besonders folgende Anzeichen können auf ernsthafte Nebenwirkungen hinweisen:
Ärztliche Rücksprache ist außerdem empfohlen bei:
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Zur erfolgreichen Raucherentwöhnung wird Bupropion meist über 7-9 Wochen eingenommen und anschließend langsam ausgeschlichen. Das Arzneimittel sollte grundsätzlich nur unter ärztlicher Aufsicht abgesetzt werden.
Ein plötzlicher Therapieabbruch kann zu Entzugserscheinungen oder Rückfällen führen.
Anders verhält es sich bei schweren Nebenwirkungen wie:
Hier sollten Sie die Anwendung beenden und sofort ärztliche Hilfe aufsuchen.
Aggressionen unter Bupropion sind selten, können aber vorkommen.
Einige Patienten berichten über Reizbarkeit, Unruhe, Wutanfälle oder aggressives Verhalten, meist als Teil allgemeiner Stimmungsschwankungen. Diese Symptome treten häufiger auf, wenn gleichzeitig Entzugserscheinungen von Nikotin bestehen. Oft genügt eine Dosisanpassung oder ärztliche Begleitung, um die Beschwerden zu lindern.
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